Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Kulturpfad in Holm-Seppensen: Schüler erkunden Straßennamen

Die Drittklässler der Mühlenschule und Künstlerin Miriam Bonner (re.) arbeiteten für das Projekt Kulturpfad zusammen
os. Holm-Seppensen. Woher hat die Straße "Jungfernstieg" in holm-Seppensen ihren Namen? Wer war die Familie van der Smissen? Das haben Grundschüler der Mühlenschule mit der Initiatorin, Künstlerin Miriam Bonner, und alteingesessenen Bürgern der Buchholzer Ortschaft erkundet. Die Ergebnisse der Projektwoche sind jetzt auf Schautafeln in Holm-Seppensen zu sehen: Der zweite Teil des "Kulturpfades" wurde am Mittwoch offiziell eingeweiht.
Eine Woche lang trugen die Drittklässler Informationen über außergewöhnliche Straßennamen zusammen. Dabei profitierten sie sehr von dem Wissen der Ur-Holm-Seppenser wie Mariechen Wagener, Hans Petermann, Rudolf Dieckmann oder Ex-Bürgermeisterin Regina Spandau-Mylius, die manche Anekdote zu erzählen wussten.
Die Buchholzer Jugendwerkstatt "Chancen schaffen" stellte die Schautafeln auf. Auf ihnen sind Informationen zu den Straßen und Landschaftsbilder der Grundschüler zu sehen. Die Schautafeln stehen am Jungfernstieg, am Van-der-Smissen-Weg, am Falkenweg, am Eidigweg, am Meyersche Weg und am Vesperweg.
Im vergangenen Jahr hatten die damaligen Drittklässler der Mühlenschule Schautafeln über berühmte Persönlichkeiten in Holm-Seppensen aufgestellt. 2014 soll das Projekt wahrscheinlich mit dem Thema "Altes Handwerk" fortgesetzt werden.
"Die Arbeit von Miriam Bonner, den Bürgern und der Schüler ist für unsere Ortschaft eine außerordentliche Bereicherung", lobt Ortsbürgermeister Rainer Breckmann.
Übrigens: Die van der Smissens waren eine bedeutende Kaufmannsfamilie. Und am Jungfernstieg lebten im heutigen Wohnhaus der Familie Dieckmann tatsächlich einmal drei unverheiratete Lehrerinnen aus Hamburg, die sich an Wochenenden in Buchholz von ihrer Arbeitswoche erholten. Zwischendurch war die Straße in "Schulweg" umbenannt worden. Seite 1972 heißt sie wieder "Jungfernstieg".