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"Lilly" von Unbekanntem angeschossen

Hündin "Lilly" wurde mit einem Luftgewehr angeschossen

Hündin hatte ein Luftgewehrprojektil im Hinterlauf / Serie von Anschlägen weitet sich aus

os. Holm-Seppensen. Die Serie von Anschlägen auf Hunde in der Region reißt nicht ab. Am vergangenen Sonntag, zwischen 11.30 und 12.30 Uhr, wurde in der Buchholzer Ortschaft Holm-Seppensen die 16 Monate alte Labradoodle-Hündin "Lilly" mit einem Luftgewehr angeschossen. "Lillys" Besitzer, Claudia und Toni Harder, haben bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
"Lilly" tollte mit einem Hund auf dem Nachbargrundstück, als sie plötzlich aus dem Blickfeld von Claudia Harder verschwand. Als das Tier kurze Zeit später wieder erschien, war sie pitschnass und hatte Blut an einem Hinterlauf. "Ich habe mir nichts dabei gedacht", erinnert sich Claudia Harder. Sie habe einen Kratzer durch einen Busch vermutet. Erst am nächsten Tag ging die Besitzerin mit "Lilly" zur Tierärztin, nachdem sich die junge Hündin nur noch auf drei Beinen durch die Gegend schleppte. Durch die Röntgenaufnahme fand die Tierärztin den Grund für "Lillys" Beschwerden: Im Hinterlauf, knapp neben dem Knochen, steckte ein Luftgewehrprojektil. "Im Nachhinein habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht schneller reagiert habe", sagt Claudia Harder. Sie ist wütend auf den unbekannten Schützen: "Wer tut einem Tier so etwas an? 'Lilly' ist der freundlichste Hund, den ich je hatte!"
Das Attentat auf den Labradoodle reiht sich ein in eine Serie von Anschlägen. Wie berichtet, hatten zuletzt unbekannte Tierhasser in Hittfeld (Landkreis Harburg) und Oldendorf (Landkreis Stade) mit Tabletten versehene Fleischbällchen bzw. mit Nägeln versehen Stollen ausgelegt. Mehrere Hunde hatten sich vergiftet.

Wer Hinweise zum Schuss auf "Lilly" geben kann - die Tat ereignete sich am Sonntag, 7. November, zwischen 11.30 und 12.30 Uhr im Bereich zwischen dem Lohbergenweg und dem Falkenweg in Holm-Seppensen - meldet sich bei der Polizei unter Tel. 04181-2850.