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Offen, transparent, einladend: Gemeindehaus der FeG Hanstedt offiziell eingeweiht

Vor dem neuen Gemeindehaus (v. li.): Gemeindedirektor Olaf Muus, Bürgermeister Gerhard Schierhorn, Bau-Koordinator Rolf Bösehans, Pastor Bernd Meyer sowie die Architekten Axel Meinhard und Marcus Lechelt
kb. Hanstedt. Beeindruckt von der Gestaltung des Gebäudes, von den großen offenen Räumen, der optischen Details, den verwendeten Materialien waren am Sonntag viele Besucher des neuen Gemeindehauses der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Hanstedt. Nach vielen Jahren des Planens, einer langen Phase der Kompromissfindung und großem ehrenamtlichen Einsatz vieler Gemeindemitglieder konnte das Gemeindehaus an der Harburger Straße nun endlich mit einem Tag der offenen Tür und einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht werden.
"Wir können noch gar nicht glauben, dass jetzt wirklich alles fertig ist", erzählt Pastor Bernd Meyer. Erst zwei Tage vor der Einweihung habe er die schriftliche Freigabe für das Gebäude von der zuständigen Behörde im Briefkasten gehabt. Meyer gefällt vor allem die Optik des Gebäudes und die Größe der Räume. "Es ist toll, wie sich alles zusammenfügt", sagt er. Bernd Meyer wünscht sich nun, dass das Gemeindehaus mit Leben gefüllt wird. Der Glaube ist für ihn zentraler Bestandteil eines erfüllten Lebens. "Das Beste, das einem Menschen passieren kann, ist eine Beziehung zu Gott", ist Meyer überzeugt.
Schöpfer der viel gelobten Optik des Gotteshauses sind die beiden Architekten Axel Meinhard und Marcus Lechelt vom Architekturbüro "Studio B2" in Brackel. "Wir wollten mit unserer Gestaltung an das Wellen-Logo der Freien evangelischen Gemeinden anknüpfen", erklärt Axel Meinhard. Dieses symbolisiere gleichzeitig ein bewegtes Leben. Das verwendete Lärchenholz altere mit dem Gebäude. "Und wird eigentlich immer schöner", so Marcus Lechelt. Für die beiden Architekten war der Auftrag eine "spitzenmäßige Aufgabe". "So etwas kann man nicht jeden Tag realisieren", so Meinhold. Die Kosten in Höhe von rund 1,75 Millionen Euro trägt die Freie evangelische Gemeinde mit ihren 97 Mitgliedern übrigens komplett selbst - durch Spenden von Mitgliedern und Freunden.
Gemeindemitglied Renate Seidensticker, die den Bau wie alle aus der FeG mit Spannung beobachtet hat, ist sichtlich glücklich darüber, dass nun alles fertig ist. "Es gab viele Hindernisse, immer wieder kam etwas Neues dazu, aber nun ist alles gut", freut sie sich. Die offene Bauweise spiegelt für sie auch das Gemeindewesen wieder. "Wir sind schließlich keine geschlossene Gesellschaft."