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"Opa ist hier immer willkommen!"

Rolf Pöker zeigt ein Bild seiner Familie. Mit ihnen wollte er Weihnachten verbringen

Der Buchholzer Obdachlose Rolf Pöker hat Weihnachten doch nicht mit seiner Familie verbracht.

mum. Buchholz. Das Zimmer war hergerichtet, das Bett frisch bezogen und die Gans bestellt. Rolf Pöker, über dessen Schicksal das WOCHENBLATT seit Mitte des Jahres immer wieder berichtet hatte, wollte das Weihnachtsfest bei seiner Familie im Saarland verbringen. Nach 23 Jahren hätte der Obdachlose zum ersten Mal wieder Heiligabend im Kreis seiner Lieben verbracht. Doch es kam anders.
„Mein Schwiegervater hat seinen Besuch kurzfristig abgesagt“, erzählt Martina Pöker mit trauriger Stimme. Für ihren Mann recherchierte sie im Internet nach dessen Vater und wurde schließlich fündig - auf der Seite des WOCHENBLATT.
Einen echten Grund habe ihr Schwiegervater nicht genannt. „Er sagte, dass es noch so viel zu organisieren gebe“, so Martina Pöker. Freunde glauben, dass Rolf Pöker kalte Füße bekommen hat. Besonders enttäuscht waren die drei Enkelkinder. Sie hätten ihren Opa zum ersten Mal getroffen. Vor allem für Robin (11) war die Absage ein Schlag. Für ihn gab es sogar in der Schule kein anderes Thema als sein Großvater.
Trotz der Enttäuschung gibt die Familie die Hoffnung nicht auf. „Rolf ist hier immer willkommen“, sagt seine Schwiegertochter.

Ein Lese-Tipp:
Das Weihnachtswunder nach 23 Jahren: Dank WOCHENBLATT-Berichten findet Rolf Pöker seine Familie wieder