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Schüler als Landwirte

Freuen sich auf das gemeinsame Projekt: GAK-Schüler mit (hinten, v. li.) Lehrer Tim Danker, Ralf-Peter Dieck (Maschinenring Harburg), Hartmut Peters (Beratungsring Hohe Geest) und Schulleiter Armin May Fotos: GAK

Buchholzer Gymnasium am Kattenberge pachtet Acker / Maschinenring als Kooperationspartner

os. Buchholz. "Die zahlreichen Projekte auf dem Acker werden den Unterricht an unserer Schule nachhaltig verändern", sagt Armin May, Leiter des Buchholzer Gymnasiums am Kattenberge (GAK). Die GAK-Verantwortlichen haben das besondere "Ackerprojekt" angeschoben und direkt neben der Schulzentrum am Sprötzer Weg einen insgesamt 2,7 Hektar großen Acker gepachtet, der nun in Teilen von den Schülern in Kooperation mit dem Maschinenring Harburg und Landwirt Ruben Eickhoff bestellt wird. Die restliche Fläche soll als Bienenweide genutzt werden.
"Irgendwann werden wir sicherlich unseren eigenen GAK-Honig und unser eigenes GAK-Gemüse auf dem Buchholzer Wochenmarkt verkaufen", freut sich Moritz Falck. Der Sechstklässler war mit den Schülern der Laborklassen 6D und 7D dabei, als Landwirt Eickhoff mit seinem Schlepper zum Auftakt des "Ackerprojekts" eine Bienenweide einsäte. "Dass ist ein großartiger Beginn für einen zukünftigen Gemüseacker", lobte Eickhoff. Neben den Schulgebäuden werden in Kürze bienenfreundliche Pflanzen wie Lupinen, Sonnenblumen und Buchweizen blühen. Unterstützt wird das Projektteam vom Maschinenring Harburg. "Wir freuen uns sehr, an der Umsetzung einer solch visionären Idee mitwirken zu können", erklärt Ralf-Peter Dieck vom Maschinenring.
Nach den Sommerferien werden Schüler der siebten und achten Klassen den Acker auf vielfältige Weise in den Unterricht einbeziehen. U.a. sollen die zukünftigen siebten Klassen ab März 2019 jeweils auf einer eigenen Parzelle Gemüse anbauen. Didaktisch unterstützt wird das GAK vom Verein "Ackerdamia", der an diversen anderen Schulen ähnliche Projekte betreut. Zudem sind zahlreiche, von Schülern durchzuführende, Forschungsprojekte vorgesehen. Schulleiter May: "Wir wollen damit auch die soziale Kompetenz der Schüler durch teamorientiertes Handeln fördern." Dass die Schüler im wahrsten Wortsinn "geerdet" werden und wieder hautnah erfahren, woher Lebensmittel stammen, ist ein weiterer positiver Effekt.
Der Maschinenring Harburg und der Beratungsring Hohe Geest unterstützen das "Ackerprojekt" über die Plattform www.landwirtschaft-harburg.de, die von 200 landwirtschaftlichen Betrieben finanziert wird. Die Mitglieder haben die Kosten für die Aussaat und das Saatgut übernommen. Ziel der Plattform ist es, der Landwirtschaft im Landkreis Harburg ein Gesicht zu geben und den Dialog mit Verbrauchern zu stärken.