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Schulterblick muss wieder eine Selbstverständlichkeit werden

Oliver Sander (Foto: archiv)

MOMENT MAL

Ich wende mich heute mal schriftlich an alle Autofahrer in Buchholz. Ich habe nämlich keine Lust mehr, an ihre Fenster zu klopfen. Das mache ich immer dann, wenn mich ein unaufmerksamer Pkw-Lenker mit meinem Fahrrad fast auf die Hörner nimmt. Und das geschieht in jüngster Vergangenheit immer öfter.
Ich habe beobachtet: Der gute, alte Schulterblick, den jeder Anfänger in der Fahrschule lernt, gerät immer mehr in Vergessenheit. Folge: Radfahrer sind gut beraten, in Buchholz immer eine Hand an der Bremse zu haben. Sonst können sie den Unterbodenschutz von Autos aus der Nähe betrachten.
Die Autofahrer, die ich auf ihr Fehlverhalten angesprochen habe, zeigten sich immerhin einsichtig. Lieber wäre es mir, wenn der Schulterblick bei ihnen wieder zur Selbstverständlichkeit wird. Als erwachsener Radfahrer kann ich Gefahren im Straßenverkehr gut einschätzen. Kinder können das (noch) nicht. Oliver Sander