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"Sehen und gesehen werden": Polizei kontrollierte Fahrräder in Buchholz

Polizeikommissarin Linda Mossau kontrollierte mit ihren Kollegen Fahrräder von Realschülern (Foto: Polizei)
os. Buchholz. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen - das war das Ziel der Aktion "Sehen und gesehen werden", bei der die Polizei in Buchholz jetzt 229 Fahrräder von Schülern der Realschule am Kattenberge kontrollierte. Ergebnis: 22 Räder hatten ein defektes Licht, in 28 Fällen fehlten die Reflektoren und 14 Mal registrierte die Polizei andere Mängel wie schlechte Bremsen.
Mit der Kontrolle wolle man die hohen Unfallzahlen von Radfahrern in Buchholz senken, erklärte Hauptkommissar Lothar Reinhard, verantwortlicher Verkehrssachbearbeiter bei der Polizeiinspektion Harburg. In den ersten neun Monaten hätten sich bei 24 Fahrradunfällen 21 Personen verletzt, so Reinhard. Klassische Unfallursachen seien das Fahren bei Rot, das Überqueren von Zebrastreifen ohne anzuhalten oder Pkw-Fahrer, die unvorsichtig aus einer Einfahrt kommen.
Polizeikommissarin Linda Mossau empfiehlt Radfahrern vor allem Reflektoren an der Kleidung und an den Fahrrädern. Dadurch würden Radler in der Dunkelheit bis zu 150 Meter früher sichtbar.
Mitte Dezember will die Polizei überprüfen, ob die Mängel an den Rädern behoben sind. Zudem kündigt die Polizei weitere Kontrollen im Buchholzer Stadtgebiet an.