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Sommerzeit ist Wespenzeit: Tipps zum Umgang mit den gestreiften Insekten

Ruhe bewahren: Wespen stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen (Foto: archiv)
(as). Obstkuchen, Saft, Eis - was wir gern genießen, lockt auch Wespen an, die im Hochsommer auf der Suche nach Zucker und Nahrungsmitteln aufdringlich werden können. Normalerweise reagieren die Insekten aber nicht aggressiv, sie wehren sich erst, wenn sie sich bedroht fühlen.
Deshalb gilt es, Ruhe zu bewahren und hektische Bewegungen zu vermeiden. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) rät zudem davon ab, die Wespen anzupusten, da das Kohlendioxid in der Atemluft für sie ein Alarmsignal darstellt und sie in Angriffsstellung versetzt.
Mit einfachen Verhaltensregeln können unliebsame Zwischenfälle mit den gestreiften Insekten vermieden werden:
• Lebensmittel und Getränke im Freien abdecken und Lebensmittelreste sofort wegräumen.
• Kinder mit Strohhalm trinken lassen.
• Nach dem Essen Gesicht und Hände abwischen.
• Mülleimer und Kompost abgedeckt halten.
Hat eine Wespe doch zugestochen, hilft Kühlen gegen die Schwellung. Der Saft einer rohen Zwiebel auf der Einstichstelle kann entzündungshemmend wirken. Das Gift sollte nicht mit dem Mund ausgesaugt werden, da es sich sonst über die Schleimhäute verteilen kann.
Übrigens: Wespennester dürfen ohne Genehmigung weder zerstört noch entfernt werden. Bei der notwendigen Beseitigung hilft z.B. die Untere Naturschutzbehörde.
• Mehr Infos gibt es im Faltblatt „Keine Angst vor Wespen und Hornissen“ des NABU Niedersachsen, dass unter Angabe der Postadresse per E-Mail an info@nabu-niedersachsen.de kostenlos angefordert werden kann.