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Spiel des Monats: Exit - Die Grabkammer des Pharao - mit kniffligen Rätseln aus der Pyramide

(os). Bei der Spielerezension zu "Exit - Die Grabkammer des Pharao", dem WOCHENBLATT-Spiel des Monats Mai, ist vieles anders als gewohnt. So finden Sie nur ein Foto der Schachtel und keine weiteren Fotos des Spielverlaufs. Aus gutem Grund: "Exit" kann man genau einmal spielen, da man im Laufe des Spiels das Material beschriftet und zerreißt. Fotos würden zu viel vorwegnehmen.
Wie berichtet, testet WOCHENBLATT-Redaktionsleiter Oliver Sander für Sie Gesellschaftsspiele und veröffentlicht sie in der Rubrik "Spiel des Monats", um Ihnen einen kleinen Einblick in das Dickicht der vielen Spiele-Neuheiten zu verschaffen.
Spielablauf: Die Spieler versuchen gemeinsam aus der Grabkammer des Pharao zu entkommen. Dorthin sind sie geraten, weil sie ihre Reisegruppe verloren haben. Die Akteure müssen auf dem Weg nach draußen zehn knifflige Rätsel lösen. Dafür stehen ihnen ein Buch mit Aufzeichnungen eines Forschers namens Dr. Ford sowie eine Drehscheibe zur Verfügung.
Mit einem ersten Hinweis von Dr. Ford gelangt man zum ersten Rätsel, und von da an sind Kooperation und scharfes Kombinieren gefragt. Jedes Rätsel wird über eine Kombination von Hieroglyphen gelöst, die auf der Drehscheibe eingestellt wird und einen zum nächsten Rätsel bringt - wenn man denn mit seiner Lösung richtig gelegen hat. Wenn man partout nicht weiterkommt, stehen einem pro Rätsel drei Hinweiskarten zur Verfügung.
Das Spiel endet, wenn eine Karte die Gruppe aus der Pyramide hinausführt. Je weniger Zeit und Hinweiskarten die Akteure benötigen, desto mehr Punkte gibt es für sie in der Endabrechnung.
Fazit: "Exit - Die Grabkammer des Pharao" ist eines von drei Exit-Spielen des Kosmos-Verlags aus der ersten Reihe - und es ist aus meiner Sicht das schwierigste. Wenn man mit dem Mechanismus noch nicht vertraut ist, sollte man zunächst die anderen Spiele "Die verlassene Hütte" und "Das geheime Labor" ausprobieren. Die Rätsel der Grabkammer empfand unsere Spielerunde als deutlich komplexer - was dazu führte, dass wir mehr als einmal auf dem Schlauch standen und reichlich Hinweiskarten nutzen mussten. Dem Spielspaß tut das keinen Abbruch - die "Exit"-Reihe ist hochkommunikativ und verspricht jede Menge Spielspaß für rund 90 Minuten.
Heiß diskutiert haben wir darüber, ob es sich lohnt ein Spiel zu kaufen, das man nur einmal spielen kann. Meine klare Antwort ist: "Ja"! "Exit" sticht mit seinem tollen Spielprinzip aus der Menge der Gesellschaftsspiele heraus, zudem ist es mit 13 Euro im Vergleich zu anderen Freizeitaktivitäten günstig. "Exit" ist genau das richtige Spiel für Erwachsenenrunden oder für Familien mit älteren Kindern.
Exit - Die Grabkammer des Pharao, ein bis sechs Spieler, ab zwölf Jahren, Verlag: Kosmos, Autoren: Inka und Markus Brand, Dauer: ca. 60 - 90 Minuten, Preis: ca. 13 Euro
Kategorie: kooperatives Familienspiel
Wertung: 8 von 10 Punkten

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