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Spiel des Monats: Icecool - mit richtiger Schnipptechnik zum Sieg

 
Zunächst wird das Spielfeld zusammengebaut - jeder Akteur erhält in seiner Farbe eine Spielfigur und einen Ausweis
(os). In einer imaginären Pinguin-Schule spielt "Icecool" - das WOCHENBLATT-Spiel des Monats August. Die jungen Pinguine tollen herum, versuchen dabei den ein oder anderen leckeren Fisch zu ergattern. Doch Vorsicht: Der Hausmeister ist hinter den übermütigen Halbstarken her und versucht für Ordnung zu sorgen. Da ist viel Fingerfertigkeit gefragt, denn geschicktes Schnipsen der Spielfiguren erhöht die Chancen auf wertvolle Fischkarten.
Wie berichtet, testet WOCHENBLATT-Redaktionsleiter Oliver Sander für Sie Gesellschaftsspiele und veröffentlicht sie in der Rubrik "Spiel des Monats", um Ihnen einen kleinen Einblick in das Dickicht der vielen Spiele-Neuheiten zu verschaffen. Im Juni wurde "Icecool" von der Fachjury des Vereins "Spiel des Jahres" zum "Kinderspiel des Jahres gekürt.
Spielablauf: Zu Beginn wird das rund 60 x 60 Zentimeter große Spielfeld aus fünf Schachteln zusammengesetzt, die einzelnen Teile mit Klammern befestigt. Gespielt wird über mehrere Runden, wobei jeder Akteur einmal der Fänger ist. Bewegt werden die Pinguinfiguren durch Schnipsen mit den Fingern. Berührt der Fänger im Laufe des Spiels mit seinem Pinguin die Spielfiguren eines Gegenspielers, erhält er dessen Ausweis. Hat der Fänger alle Ausweise eingesammelt, endet die Spielrunde sofort.
Die anderen Spieler haben das Ziel, mit ihren Pinguinfiguren die drei Fische ihrer Farbe zu bekommen. Dafür müssen sie ihren Pinguin durch die entsprechende Tür schnipsen, über der der Fisch hängt. Für jeden Fisch, den er ergattert, erhält der Akteur zusätzlich eine Fischkarte vom Nachziehstapel. Diese zeigen einen, zwei oder drei Fische, die in der Endwertung wichtig werden. Im Laufe des Spiels kann ein Akteur zwei Karten mit jeweils einem Fisch abgeben und einen weiteren Zug durchführen. Hat ein Akteur alle drei Fische seiner Farbe bekommen, endet die Spielrunde ebenfalls.
Danach wird der nächste Spieler Fänger. Am Ende der letzten Spielrunde addiert jeder Akteur die Siegpunkte auf seinen Fischkarten. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.
Fazit: "Icecool" hat unseren Spielrunden richtig Spaß gemacht. Hier und da sorgte das Schnipsen für Aha-Erlebnisse, und manchmal etwas Frust, wenn der Pinguin mal wieder in eine ganz andere Richtung rutschte als geplant. Gerade Kindern macht die ungewöhnliche Fortbewegung der Spielfiguren Laune - und an sie richtet sich "Icecool" primär. Wobei auch Erwachsene ein Lächeln auf dem Gesicht haben, wenn ihnen ein Kunstschuss gelingt und ein Pinguin mit einmal Schnipsen mehrere Fische einsammelt. Wer ein Familienspiel mit ungewöhnlichem Spielmechanismus sucht und nicht zwei linke Hände hat, der ist bei "Icecool" genau richtig aufgehoben.
Icecool, zwei bis vier Spieler, ab sechs Jahren, Verlag: Amigo, Autor: Brian Gomez, Dauer: ca. 30 Minuten, Preis: ca. 30 Euro
Kategorie: KInderspiel, Familienspiel, Geschicklichkeitsspiel
Wertung: 7 von 10 Punkten

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