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Start auf einem Bügelbrett

Fairer Handel für mehr Gerechtigkeit: Der Weltladen „La Esperanza“ im Krankenhaus Buchholz mit (v.li.) Jutta Kuhrt-Harting, Gretchen Kaven und Gisela Kleiber (Foto: nf)

Zehn Jahre Weltladen im Krankenhaus-Foyer - beliebter Treffpunkt für Patienten und Besucher

nf. Buchholz. Ein Anlaufpunkt im Krankenhaus Buchholz, der von Patienten, Besuchern und Personal gleichermaßen geschätzt wird: der Weltladen La Esperanza – „ die Hoffnung“. Jetzt feiert die Verkaufsstelle zehnjähriges Bestehen.
Aus sozialem Engagement – „ich wollte mehr Gerechtigkeit auf der Welt“ - begann Gisela Kleiber damals, gemeinsam mit einer weiteren Ehrenamtlichen Waren aus fairem Handel im Krankenhaus anzubieten. Damals noch auf einem Bügelbrett. Inzwischen haben die sieben Freiwilligen jeden Dienstagnachmittag von 14.30 bis 16.30 Uhr einen festen Tisch und sogar eine Registrierkasse. Doch die mühsame Arbeit des Aus- und Einpackens der liebevoll zusammengestellten Kleinigkeiten bleibt dieselbe.
Gemeinsam kaufen die Frauen bei Organisationen ein, die sich dem fairen Handel verpflichtet fühlen. Taschen und Tees, Schmuck und Schokolade, Honig und Handarbeiten gehören zum Sortiment, das größtenteils aus Afrika, Lateinamerika und Indien stammt.
"Wir spenden unseren Gewinn komplett an Projekte, die dem Erhalt dörflicher Strukturen dienen“, erklärt Gisela Kleiber. „Denn wenn die Kleinproduzenten faire Löhne für ihre Arbeit bekommen, haben sie auch das Geld, ihre Kinder statt zum Arbeiten lieber zur Schule zu schicken.“
Der Weltladen ist ein Treffpunkt mit Herz. „Viele Patienten kommen gern vorbei und sind froh, wenn sie jemanden zum Reden haben oder sich mit einer Kleinigkeit selbst eine Freude machen können“, schildert Gretchen Kaven (72).
„Wir sind rundum zufrieden mit unserer Resonanz und froh, dass uns das Krankenhaus in unserer Arbeit unterstützt“, lobt Jutta Kuhrt-Harting. Ein Wunsch blieb den drei Damen allerdings bisher unerfüllt: „Wir brauchen dringend jungen Nachwuchs“, sagen sie. Wobei: „Auch 60-Jährige gelten bei uns noch als jung“.
Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, meldet sich im Gemeindehaus der St. Paulus Kirche, direkt am Stand und unter der Telefonnummern 041 81 – 34 253 (Gisela Kleiber).