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Tempo-Limit gegen Lärm: Lkw dürfen auf Hittfelder Straße in Klecken nur noch 30 km/h fahren

Bald gilt für Lkw ab 3,5 Tonnen auf der Hittfelder Straße in Klecken bereits ab dem Ortseingang Tempo 30
as. Klecken. Die Lkw-Verkehr auf der Hittfelder Straße in Klecken sorgt seit Längerem für Ärger bei den Anwohnern (das WOCHENBLATT berichtete). Der Grund: Die Straße ist in einem sehr schlechten Zustand. „Insbesondere die leeren Kieslaster klappern exterem laut“, sagt Ortsbürgermeister Jürgen Grützmacher. Bereits im Januar 2016 hatte die Gemeinde Rosengarten deshalb beim Landkreis Harburg beantragt, die Geschwindigkeit für Lkw auf 30 km/h herabzusetzen. In der Kreisverkehrsbehörde erteilte man der Anfrage aber zunächst eine Absage.
Wie Bürgermeister Dirk Seidler jüngst auf der Gemeinderatssitzung mitteilte, hat sich das jetzt geändert: Die bereits bestehende 350 Meter lange Tempo-30-Zone soll in den kommenden zwei Wochen für Lkws über 3,5 Tonnen Gewicht bis zum Ortsausgang (Richtung Hittfeld) verlängert werden. Zudem wird für alle Verkehrsteilnehmer die bestehende, 350 Meter lange Geschwindigkeitsbegrenzung auf Höhe der Schule zukünftig bereits eine Stunde früher, also ab 6 Uhr morgens, gelten. „Ich bin hocherfreut für die Anwohner, dass wir, beginnend ab der Thomaskirche, für Lkw dann eine durchgehende Tempo-30-Zone haben“, sagt Jürgen Grützmacher.
Wie berichtet, sind einige Eltern dennoch besorgt, dass sich nicht alle Autofahrer an das Tempo-Limit halten und Grundschüler gefährden könnten. „Nach unseren Messungen hält sich die Masse der Fahrer im Bereich der Schule an die Geschwindigkeitsbegrenzung“, sagt Carsten Peters von der Gemeindeverwaltung. „Das Hauptproblem sind die ständigen Autobahnumleitungen durch Klecken. Der Verkehr fährt bereits mit hohen Geschwindigkeiten in den Ort hinein“, so Peters. Auch wenn die Verlängerung der Tempo-30-Zone nur Lkw betrifft, erhofft sich Carsten Peters von dem Tempo-30-Schild am Ortseingang eine Signalwirkung auch für die anderen Verkehrsteilnehmer. „Wir müssen den Verkehr abbremsen“, so Peters.
Die Sanierung der maroden Straße ist für das Jahr 2019 vorgesehen.