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„Ungewöhnliche Erfolgsstory“

Vor der Feierstunde im Buchholzer Krankenhaus: (vorn v. li.) Sieglinde Winterstein (Vorsitzende Gesellschafterversammlung), Pflegedienstleiterin Birte Rantze sowie (hinten v. li.) Hans-Joachim Röhrs, Hans Dittmer (beide Bürgerstiftung) und Hospiz-Geschäftsführer Peter Johannsen

Rund 100 geladene Gäste kamen zur Feierstunde zum zehnjährigen Bestehen des Hospiz Nordheide

os. Buchholz. „Es war eine gute Entscheidung vor zehn Jahren, dass wir den Bau des Hospiz Nordheide gewagt haben!“ Dieses Fazit zog Geschäftsführer Peter Johannsen zum zehnjährigen Bestehen der Einrichtung in Buchholz. Rund 100 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kamen am vergangenen Dienstag zu einer Feierstunde im Krankenhaus Buchholz zusammen.
Johannsen erinnerte an die Sorgen, die die Planungsgruppe plagten: „Wir hatten kaum Erfahrungswerte, weil es damals in Niedersachsen nur neun Hospize gab.“ Wo sollen die Gäste herkommen, die im Hospiz auf ihrem letzten Lebensweg begleitet werden? Woher kommt das Geld, um den Betrieb zu finanzieren? Das seien Fragen gewesen, die die Initiatoren des Hospiz bewegt hätten. Dank engagierter haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter, guter Berufsqualifikation und der Bürgerstiftung für die finanzielle Absicherung der Einrichtung sei man erfolgreich, betonte Johannsen. Unterstützung erhielt er von Hans-Joachim Röhrs: Der ehemalige Oberkreisdirektor war eine der treibenden Kräfte bei der Einrichtung des Hospiz und ist bis heute Vorsitzender der „Bürgerstiftung Hospiz Nordheide“. Dass er beinahe gar nicht hätte tätig werden können, weil in der ersten Fassung der Satzung eine Altersbegrenzung stand, kommentierte der 83-jährige Röhrs mit einem Lächeln. Buchholz‘ Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse lobte, dass das Hospiz ein fester Bestandteil der sozialen Infrastruktur und bei den Menschen in Buchholz und im Landkreis Harburg angekommen sei. Auch von Superintendent Dirk Jäger gab es Lob. Das Hospiz gebe den Gedanken weiter, dass würdiges Sterben ein Leben vollendet und nicht zerstört.

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