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Vereinbarkeit 2.0 - Gesprächsabend für Väter

Kirsten Frohnert (Projektbüro, re.) lieferte den Vortrag zum Thema, die Väter Carsten Oelrich (v. li.), Daniel Kleemann und Heiko Kuckerz berichteten von ihren Erfahrungen. Eingeladen hatte Alina Kibbel vom Bündnis für Familie (Foto: Unternehmensnetzwerk Frau und Wirtschaft Landkreis Harburg)
as. Vahrendorf. Die „Vereinbarkeit 2.0“, nämlich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter, war jüngst Thema einer Diskussionsrunde in Vahrendorf. Organisiert hatte die Veranstaltung das Bündnis für Familie der Gemeinde Rosengarten gemeinsam mit dem Unternehmensnetzwerk Frau und Wirtschaft im Landkreis Harburg. Unternehmer tauschten sich mit Vätern aus dem Landkreis über ihre Erfahrungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus.
„Viele junge Eltern äußern zwar den Wusch, sich Arbeit und Familie gleichwertig zu teilen. Aber in der Wirklichkeit leben die meisten dann doch eher das typische Rollenmodell“, sagt Alina Kibbel vom Bündnis für Familie. Die Mütter blieben zunächst zuhause, arbeiteten dann in Teilzeit, die Väter nähmen zwei Monate Elternzeit, so Kibbel. Referentin Kirsten Frohnert vom Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ bestätigte diese Einschätzung. „Der Existenzdruck lastet immens auf den jungen Vätern“, sagte sie. „Viele erhöhen ihre Arbeitszeit nach der Geburt des Kindes daher sogar noch. Noch sei der Begriff Teilzeit häufig negativ besetzt, die Unternehmenskultur müsse ein Klima schaffen, in dem männliche Kollegen sich trauten, über eine Reduzierung der Arbeitszeit zu sprechen. „Wichtig ist, die Führungskräfte für das Thema zu gewinnen. Es geht darum, das System Unternehmen und das System Familie zusammenzubringen. Da müssen sich auch die Männer aufmachen“, sagte Andreas Steinke, Personalchef der Sparkasse Harburg Buxtehude.