Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Viel Action beim Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Lüneburg

Zufrieden mit dem Ablauf: Polizeipräsident Robert Kruse (li.) und Uwe Lehne, Leiter der Polizeiinspektion Harburg, mit Mitgliedern der Reiterstaffel Hannover
kb. Buchholz. Richtig viel Action, schwere Einsatzfahrzeuge und die seltene Gelegenheit, mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: Beim Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Lüneburg in Buchholz gab es ein spannendes Programm für wirklich jeden. Rund um das Polizeigebäude an der Schützenstraße, im Rathauspark und auf dem Rathausplatz hatte das Team aus rund 100 Beamten einiges auf die Beine gestellt. Neben der Polizei vertreten waren auch die Opferorganisation "Weisser Ring" samt ihrem Botschafter, Schauspieler Marek Erhardt, die Johanniter und die Freiwillige Feuerwehr Buchholz.
Den ganzen Tag über jagte eine Attraktion die nächste. Die Vorführungen der Hunde- und Reiterstaffeln waren ebenso beeindruckend wie die Landung des Polizeihubschraubers aus Oldenburg direkt vor dem Rathaus. Eine recht stürmische Angelegenheit, die ordentlich Staub aufwarf. Ausgestattet mit Wärmebild- und Tageslichtkamera sowie Suchscheinwerfern kommt der MD 902 "Explorer" vor allem bei der Suche nach Vermissten oder entlaufenen Straftätern zum Einsatz.
Großes Interesse bei Groß und Klein weckten auch der Wasserwerfer mit 10.000 Litern Fassungsvermögen und einem Gesamtgewicht von 33 Tonnen und das geländegängige Räumfahrzeug aus Panzerstahl. "Das ist eigentlich der sicherste Platz bei der Polizei", so Polizeikommissar Hartwig Bohnenkamp-Schmale. "Der Stahl schützt sogar vor radioaktiver Strahlung." Eingesetzt wird das Fahrzeug u.a., um bei Demonstrationen Barrikaden zu räumen, aber auch um Menschen aus Gefahrensituationen zu befreien.
Wie ein eingeklemmtes Unfallopfer aus einem Fahrzeug befreit wird, demonstrierten Polizei, Feuerwehr und Johanniter bei einer gemeinsamen Übung.
Uwe Lehne, Leiter der Polizeiinspektion Harburg, war sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages. "Wir hatten Riesenglück mit dem Wetter, bei Gewitter hätten wir abbrechen müssen", so Lehne. "Wir hoffen, dass wir den Besuchern zeigen konnten, wie vielfältig die Aufgaben der Polizei sind."