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Völkerverständigung durch Kunst

Albertyna Kacalak aus Polen gab ihr Bild "The Stones" in die Versteigerung. Sie ließ sich durch die Natur rund um Buchholz inspirieren

Internationale Kulturtage in Buchholz: Künstler aus vier Nationen trafen sich zum Workshop / Versteigerung am Freitag

kb. Buchholz. Ein spannendes Projekt findet an diesem Wochenende seinen Abschluss im Kunstverein Buchholz: Am Freitag, 27. September, um 19 Uhr findet eine Versteigerung ausgesuchter Werke regionaler und internationaler Künstler, die im Rahmen der "Kulturtage der Partnerschaften" erarbeitet wurden, statt. Am Samstag, 28. September, um 18 Uhr gibt es ein Konzert in der Paulus-Kirche. Außerdem sind die Bilder aus dem Workshop am Samstag und Sonntag, 28. und 29. September, von 13 bis 18 Uhr im Kunstverein zu sehen und käuflich zu erwerben. Der Erlös fließt zu 100 Prozent an die Künstler.
Bereits zum zweiten Mal haben sich die drei Partnerschaftsvereine aus Buchholz - die Deutsch-Polnische Gesellschaft, der Partnerschaftsverein Buchholz-Canteleu und die Deutsch-Finnische Gesellschaft - für dieses gemeinsames Kulturfest zusammengetan. Neun Künstler aus aus vier Ländern trafen sich zu einem internationalen Workshop unter der künstlerischen Leitung von Christina Leitow. Das Thema: "Lebensraum Buchholz".
"Es ist sehr spannend, wie unterschiedlich sich die Künstler der Stadt Buchholz nähern", ist Christina Leitow begeistert. Von Montag bis Freitag arbeiteten die Kreativen aus Buchholz, Polen, Finnland und Frankreich in den Räumen des Kunstvereins Seite an Seite. Sprachbarrieren gab es dabei nicht. "Das ist gelebte Völkerverständigung durch Kunst", erzählt Leitow.
Bei dem Projekt dabei ist auch die junge polnische Künstlerin Albertyna Kacalak (25), die gemeinsam mit ihrer Mutter Danuta, ebenfalls Malerin, nach Buchholz gekommen ist. "Ich bin zum ersten Mal hier. Buchholz ist eine sehr schöne Stadt", erzählt Albertyna. Ihr Bild "The Stones" ist von Buchholz' Umgebung inspiriert. "Die Heide, Gräser und die großen Steine sind charakteristisch", so die Malerin. Sie und die anderen Teilnehmer hatten zu Beginn des Workshops einen Rundgang durch die Stadt und eine Wanderung zum Brunsberg unternommen, um sich anschließend mit Buchholz als Lebensraum künstlerisch auseinander zu setzen. Die Ergebnisse des Workshops sind dabei genauso vielseitig wie die Künstler selbst.