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Volles Haus bei Blau-Weiss Buchholz

Die Fechter Kira Kaufmann (li.) und Tobias Stage wandelten den Schotterweg am Blau-Weiss-Sportzentrum in eine Planche um

Sportverein feierte zehnjähriges Jubiläum am neuen Standort

os. Buchholz. „Ich bin ehrlich, mit dieser Resonanz hätte ich nicht gerechnet. Wir bringen Jung und Alt zusammen, unsere Sportler ziehen hervorragend mit!“ Dieses positive Fazit zog Arno Reglitzky, Vorsitzender von Blau-Weiss Buchholz (BW), am Sonntag nach dem gelungenen Jubiläumsfest rund um das BW-Sportzentrum am Holzweg. Hunderte Gäste kamen bei bestem Sommerwetter, um sich über das umfangreiche Angebot von Blau-Weiss zu informieren. Wie berichtet, war Buchholz‘ größter Sportverein vor zehn Jahren vom Sprötzer Weg an den neuen Standort gezogen.
Eigentlich wollte Reglitzky zunächst nur eine Teilfläche für das Fest nutzen, aus Angst, dass nicht genügend Besucher auf die weitläufige Anlage mit Sportzentrum, Tennisplätzen, Kletterturm und Behindertensportanlage kommen. „Zum Glück hat sich unser Geschäftsführer Stefan Weihrauch durchgesetzt, der von der großen Lösung überzeugt war“, sagte Reglitzky. Ein Indikator des Erfolgs: Bereits am frühen Nachmittag waren die 2.200 Tombola-Lose restlos ausverkauft.
Besonders viele Gäste nutzten das Schnupperangebot und versuchten sich an der Kletteranlage. Rund 1.200 Besucher kommen pro Monat, um eine der vielen Touren zu erklimmen. Die Kletterabteilung von Blau-Weiss hat derzeit rund 400 Mitglieder. „Weitere Interessenten sind gern gesehen“, sagt Reglitzky.
„Das ist ein komisches Gefühl“, sagte die passionierte Skifahrerin Kaja Heß (12), als sie im Mono-Ski von Björn Behnke (17) Platz nahm. Der Behindertensportler von Blau-Weiss informierte über seinen Sport und seine Ziele. Wie berichtet, war Behnke im vergangenen Jahr zum Behindertensportler des Jahres in Niedersachsen gewählt worden. Sein großes Ziel ist die Teilnahme an den Paralympics im Jahr 2018 in Pyeongchang (Südkorea). Behnke berichtet auch davon, wie schwierig es ist, Sponsoren zu gewinnen. Die Kosten für Training und Wettkämpfe summieren sich auf rund 15.000 Euro pro Jahr. „Das zahlen zum großen Teil meine Eltern und Großeltern“, erklärte Behnke.
Beim Jubiläumsfest präsentierten sich auch Nachbarn und Förderer von Blau-Weiss mit Ständen, u.a. das Buchholzer Tierheim und die DAK. Die Zweitliga-Handballerinnen der SGH Rosengarten-BW Buchholz luden zum Geschwindigkeitswerfen ein, bei dem ein Handball mit möglichst hohem Tempo auf eine Messstation geworfen werden musste.