Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Weihnachten im Tierheim

Weihnachtsstimmung im Tierheim: Mitarbeiterin Jayonne Canete-Rodriguez mit Hund "Maxe"
bim. Buchholz. "Mogli wünscht sich Einstreu", steht hinter dem Foto eines keck dreinschauenden Kaninchens, "Pepper und Pepe wünschen sich einen Spieltunnel" - so das Anliegen zweier putziger Kätzchen. Diese und weitere Wünsche "äußerten" die Bewohner des Buchholzer Tierheims im Rahmen einer Wunschbaum-Aktion des Tierfachhandels "Das Futterhaus". Und dessen Kunden haben den pelzigen Vier- und gefiederten Zweibeinern diese Wünsche gerne erfüllt. Melanie Neumann vom Tierheim freut sich: "Nun bekommen die Tiere zu Weihnachten auch Geschenke."
Kratzbäume, Höhlen zum Verstecken, ganz viel Futter und Spielzeug - ein riesiger Berg mit Geschenken wurde im Tierheim für die derzeit zehn Hunde, rund 20 Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Farbmäuse, einen Mohrenkopfpapagei und eine Wasserschildkröte angeliefert. "Manche haben auch persönliche Grüße an die Tiere auf die Wunschzettel geschrieben", erzählt Melanie Neumann, die das Tierheim zusammen mit Jörg Schmidt leitet, begeistert.
Wer ein Tier zu Weihnachten verschenken möchte, bekommt von der Tierheim-Crew einen Gutschein. "Das ist eine bessere Variante, als in der Vorweihnachtszeit hektisch nach einem Tier zu suchen, das zu einem passt. Schließlich muss die Sympathie von beiden Seiten da sein", so Melanie Neumann.
Einen Vermittlungsstopp rund um Weihnachten wie früher einmal gibt es nicht. Manche berufstätige Menschen würden gerade ihre Urlaubstage zwischen den Jahren für die Eingewöhnung des neuen Mitbewohners nutzen.
Während die meisten Menschen Heiligabend genießen, geht der Alltag im Tierheim weiter, müssen alle Tiere versorgt werden. Zwei der fünf festen Mitarbeiter halten dann als Notbesetzung die Stellung, unterstützt von mehreren Ehrenamtlichen. "Wir sind - wie sonst auch - rund um die Uhr erreichbar", sagt Melanie Neumann. Aber der Besuchsverkehr sollte natürlich - mit Ausnahme der "Gassigeher" - auf ein Mindestmaß beschränkt sein. "Wir freuen uns aber immer über Unterstützung und die Tiere sich über Zuwendung", so Melanie Neumann.