Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Wie ein wallendes Brummeln"

Kai-Uwe Bellut hat jetzt noch mehr Rückmeldungen auf das Brummton-Phänomen zu sichten

Große Resonanz auf WOCHENBLATT-Artikel über das Brummton-Phänomen / Schweirige Suche nach der Quelle

os. Buchholz. Zahlreiche Mails, die das WOCHENBLATT nach den Berichten über das "Brummton-Phänomen" erreichten, belegen: Der Elektronik-Fachmann Kai-Uwe Bellut (50) aus Buchholz ist mit seinem Problem bei Weitem nicht allein.
Wie berichtet, leidet Bellut unter tieffrequentem Schall, der seine Lebensqualität einschränkt, wie er selbst sagt. Alle Anstrengungen, die Quelle des Brummtons zu orten, schlugen bislang fehl.
Aus dem gesamten Bundesrepublik und sogar aus Österreich schrieben jetzt Leser, dass sie wie Bellut unter einem Brummton leiden. Das WOCHENBLATT fasst einige Zuschriften zusammen - und wird über das Phänomen weiter berichten:

Bereits seit 38 Jahren vernimmt WOCHENBLATT-Leser Christian Heermann aus Jesteburg ein störendes Geräusch: "Es war anfangs ein Brummton, seit Langem aber ist es ein wallendes, veränderliches Brummeln." Dieses empfinde er als lästig. "Ich habe gelernt, das Geräusch hinzunehmen und damit zu leben", beschreibt Heermann.

In "völlig willkürlichen Situationen" und an ganz verschiedenen Orten vernimmt Sonja Heiermann aus Buchholz ein unangenehmes Rauschen. "Manchmal dröhnt der ganze Kopf und auf dem Trommelfell ist ein Druck, ähnlich wie nach einem Disco- und Konzertbesuch, wenn man längere Zeit zu laute Musik gehört hat", erklärt die Sängerin. Sie könne sich nicht vorstellen, dass das Brummen an irgendwelchen Geräten liegt: "Ich bin so viel herumgekommen und habe trotzdem überall einen Ton gehört".

Einen Windpark vermutet WOCHENBLATT-Leser Karl Ludwig Severing aus Fredenbeck hinter den Brummtönen, die er seit rund drei Jahren vernimmt. 21 Windräder befinden sich in der Nähe des Wohnhauses von Severing. "Das Geräusch klingt, als wenn in der Nähe andauernd ein Motor läuft." Ähnlich beschrieben zahlreiche andere Leser die Störgeräusche.

Iris Schmonsees hat über das Internet ein weltweites Netzwerk aufgebaut, um sich über das Phänomen auszutauschen. "Wir bauen derzeit eine neue Homepage auf", erklärt die Frau aus Bremerhaven. Sie vernimmt seit Dezember 2012 den bis dato unerklärbaren Brummton.

Das WOCHENBLATT hat die Antwortmails auch an Kai-Uwe Bellut weitergeleitet. Mehrere Ordner hat der Elektronik-Fachmann bereits mit Informationen über das Brummton-Phänomen gefüllt, auch zahlreiche Zeitungsartikel aus ganz Deutschland gesichtet. Nur die eine Erklärung für den Nervton, die gibt es bis heute nicht...