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Wohnheim der Lebenshilfe feierte in Buchholz 25-jähriges Bestehen / Spende von Airbus

Zum Jubiläum gab es von Bewohnern und Gästen reichlich Konfetti
os. Buchholz. "Diese Wohnform ist besonders wichtig, weil sie den Behinderten die Chance gibt, nach ihren Möglichkeiten auf eigenen Beinen zu stehen." Das sagte der stellvertretende Landrat Norbert Böhlke am vergangenen Samstag bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Wohnheims der Lebenshilfe Landkreis Harburg in Buchholz. Über 100 Gäste feierten das Jubiläum am Fischbüttenweg mit den 40 behinderten Bewohnern.
"Ich fühle mich hier sehr wohl", sagte Klaus Buchholz. Er wohnt seit der Einweihung 1988 in Buchholz. Bis vor kurzem war er in der Werkstatt der Lebenshilfe in Tostedt tätig, jetzt ist er Rentner.
Der ehemalige Vorsitzende der Lebenshilfe, Bernd Beiersdorf, erinnerte an den jahrelangen Kampf einer Elternintiative für eine vernünftige Unterkunft für ihre behinderten Kinder. Dank deren Engagement und mit Hilfe des damaligen Oberkreisdirektors Hans-Joachim Röhrs konnte das Wohnheim auf einem 6.000-qm-Grundstück des Kreises errichtet werden. Kosten: drei Millionen D-Mark.
Ein tolles Geschenk hatte Beiersdorf in seiner Funktion als Unternehmensvertreter von Airbus: Er überreichte einen Scheck in Höhe von 3.500 Euro an Jutta Kaiser (Leiterin Wohnbereich) und Frank Müller (stv. Geschäftsführer Lebenshilfe Lüneburg-Harburg). Das Geld stammt aus der Aktion "Glückspfennig": Dabei verzichten Airbus-Mitarbeiter zugunsten von sozialen Projekten auf die Cent-Beträge ihrer Netto-Verdienste, Airbus verdoppelt diesen Betrag. Mit dem Geld soll ein befestigter Weg zwischen dem Wohnheim und der benachbarten Wohngruppe geschaffen werden.