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„Zukunftstag“ im Landkreis: Jungen und Mädchen erleben spannende Momente in der Arbeitswelt / Vier Schüler besuchen WOCHENBLATT-Verlagshaus

„Und jetzt bitte lächeln“ (v. li.): Louis fotografiert Josefine, Vanessa und Johanna
 
Vanessa (li). lässt sich von Redaktionssekretärin Tamara Westphal den Redaktionsalltag erklären
as/mum. Buchholz. „Ich war überrascht, wie aufwendig es ist, eine Zeitung zu produzieren. Mir war nicht klar, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, bis Anzeigen und Berichte in die Zeitung kommen“, sagt Schülerin Vanessa am Ende des „Zukunftstags“.
Wie viele Betriebe in Niedersachsen öffnete auch das WOCHENBLATT am Donnerstag für einen Tag seine Türen und ließ die Siebtklässler Louis, Johanna, Josefine und Vanessa aus der IGS Seevetal, dem Gymnasium Meckelfeld und der IGS Buchholz anlässlich des „Zukunftstages“ hinter die Kulissen blicken. Im Wechsel durchliefen sie die Anzeigenabteilung, die Technik, die Geschäftsstelle und die Redaktion.
Wie Kleinanzeigen angenommen werden, erfuhr Josefine (12) in der WOCHENBLATT-Geschäftsstelle bei Martina Haegermann. Gemeinsam nahmen sie Aufträge entgegen und pflegten sie ins System ein. In der Anzeigenabteilung schaute Johanna dem Disponenten Thorsten Philipp über die Schulter. „Ich fand es spannend zu sehen, wie festgelegt wird, wo die Anzeigen stehen“, sagt die Schülerin. Wie viele E-Mails die Redaktion erhält und wie Fotos ins Redaktionssystem „eingeladen“ werden, erklärte Redaktionssekretärin Tamara Westphal Louis (12), der sich gleich eine Kamera schnappte und drauf los fotografierte.
Besonders gut hat es den Schülern in der Technik-Abteilung gefallen. „Die Technik war toll, das kreative Arbeiten macht Spaß“, sagt Vanessa (13). Dort gestalteten die Schüler gemeinsam mit Abteilungsleiterin Andrea Heimbold eine Anzeige und erfuhren, wie die WOCHENBLATT-Seiten gelayoutet werden. „Der Tag hat Spaß gemacht“, lautet das einstimmige Fazit der Schüler.
Der „Zukunftstag“ ermöglicht Jungen und Mädchen in Niedersachsen, den Alltag in verschiedenen Berufen direkt in den Unternehmen und Institutionen zu erleben. Neben dem WOCHENBLATT beteiligten sich weitere Unternehmen an der Aktion, u.a.:
• Um seinen „Zukunftstag“ werden Justin Paul aus Holtorfsloh (Samtgemeinde Hanstedt) sicherlich viele beneiden: Der 14-Jährige durfte einen Tag mit dem erfolgreichen DJ und Eventmanager Jürgen Brosda (KJB24) verbringen. „Ich möchte gern DJ werden und interessiere mich daher für alles, was die Branche betrifft“, so Justin. Brosda nahm den Teenager, der die Oberschule in Jesteburg besucht, mit zu seinem Limousinen-Verleih („Limo XXL“). Außerdem ging es ins Studio. Gemeinsam arbeiteten sie an einem Song. Justin ist kein Anfänger; er hat bereits eigene Stücke gemixt. Zudem entstand ein Video, dass bei Facebook zu sehen sein wird. „Ein toller Tag“, schwärmte Justin am Nachmittag. „Ich habe viel über die DJ-Szene gelernt.“
• Welche Möglichkeiten es gibt, sich beim Landkreis Harburg beruflich zu betätigen, erfuhren 31 Mädchen und Jungen, die am „Zukunftstag“ die Kreisverwaltung erkundeten. Sie lernten die Arbeit der Kreiskasse kennen, besuchten den zentralen Postservice und sprachen mit Mitarbeitern des Veterinärdienstes.
• Unter dem Motto „Riechen, Schmecken, Staunen“ wurden 30 Jungen und Mädchen am „Zukunftstag“ bei der Laurens Spethmann Holding (LSH) im Schnelldurchlauf zu Teefachleuten ausgebildet. Bei Milford Tea in Buchholz erlebten die Schüler die Teeproduktion hautnah - vom Mischen und Aromatisieren bis zum Verpacken und Kommissionieren im Lager- und Frachtkontor. In der Unternehmenszentrale in Hittfeld gestalteten die Kinder und Jugendlichen unter anderem eine Teefaltschachtel.
• Auch der Wildpark Lüneburger Heide beteiligte sich an der Aktion: Etwa 40 Nachwuchs-Tierpfleger halfen bei der Futterzubereitung, der Reinigung der Gehege und unternahmen eine Inspektionstour durch den neuen „Pfad der Sinne“.