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265 Wohneinheiten für Buchholz

Blick in die Zukunft: So sollen die neuen Wohnblocks an der Schaftrift aussehen (Foto: KBNK)

Planungsausschuss gibt grünes Licht für Vorhaben an der Schaftrift und an der Bremer Straße

os. Buchholz. Der Buchholzer Planungsausschuss hat einstimmig den Weg freigemacht für zwei neue Wohnbaugebiete. An der Schaftrift und an der Bremer Straße entstehen insgesamt 265 Wohneinheiten.
Allein 176 Wohneinheiten sind an der "Schaftrift West" vorgesehen. Hille Krause vom Hamburger Büro KBNK stellte die Pläne des Investors, der Buchholzer Firma "terra Real Estate", vor. Zwischen der Hamburger Straße auf der West- und dem Buenser Weg auf der Ostseite sollen demnach insgesamt zehn drei- und viergeschossige Gebäude entstehen. "Die Nachfrage nach Geschosswohnungsbau ist in der jüngeren Vergangenheit gestiegen", sagte Krause. 20 Prozent der Wohnungen sind für den geförderten Wohnungsbau für sozial schwächere Familien vorgesehen. Im Norden des Bebauungsplan-Gebietes ist eine Kita mit 30 Betreuungsplätzen geplant. Die Wohn- und Nutzfläche umfasst insgesamt 13.520 Quadratmeter.
Die Erschließung ist über den Buenser Weg geplant. Von dort erreichen die Bewohner über eine verkehrsberuhigte Sammelstraße Tiefgaragen mit insgesamt 155 Stellplätzen. Jeweils eine Tiefgarage ist für zwei Wohnblocks vorgesehen. Oberirdisch sollen 70 weitere Parkplätze entstehen.

89 Wohneinheiten umfasst das Neubaugebiet an der Bremer Straße, das von der Sparkassen-Tochter "idb Grundstücksgesellschaft" entwickelt wird. In dem heutigen Waldstück, das Anfang 2007 vom Orkan Kyrill arg in Mitleidenschaft gezogen wurde, sollen Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser sowie Stadtvillen entstehen. Die Anbindung erfolgt über zwei Stellen an der Bremer Straße, im Neubaugebiet soll der Verkehr über eine fünf Meter breite Ringstraße geführt werden. "Wir wollen in der Mitte des Gebietes ein grünes Zentrum schaffen", erklärte Stefan Röhr-Kramer vom Planungsbüro WRS. Für Anwohner der angrenzenden Wohngebiete rund um den Grenzweg wird ein Fußweg durch das Neubaugebiet geschaffen, um die Bushaltestelle an der Bremer Straße bequem zu erreichen.