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Abgang mit Paukenschlag

Uneins: Der scheidende Ortsbürgermeister Kurt Hölzer (CDU, re.) mit seinem Stellvertreter Wilhelm Pape (FDP)

Kurt Hölzer, Ortsbürgermeister von Steinbeck, legt sein Amt noch vor der nächsten Kommunalwahl nieder

os. Buchholz. Paukenschlag im Ortsrat Steinbeck: Kurt Hölzer (77, CDU) stellt zum 31. Januar 2016 sein Amt als Bürgermeister der Buchholzer Ortschaft zur Verfügung. Dieses übt er mit einer fünfjährigen Unterbrechung seit 1984 aus. Zudem werde er sein Mandat im Ortsrat zum nächstmöglichen Zeitpunkt niederlegen, erklärte Hölzer am Mittwoch auf der Ortsratssitzung im Hotel "Zur Eiche".
Der Polit-Dino nannte mehrere Gründe für seinen spektakulären Schritt. Hölzer vermisste u.a. die Unterstützung der Ortsratsmitglieder bei der Vorbereitung und Durchführung des Dorffests. Zudem sei der Ortsrat von der Buchholzer Stadtverwaltung bei wichtigen Entscheidungen nicht beteiligt worden. Schließlich ist Hölzer sauer, dass sein Vorstoß, den Steinbecker Ortsrat auszulösen und stattdessen einen Ortsvorsteher einzusetzen, keine Mehrheit fand. Den Schuldigen sieht Hölzer in seinem Stellvertreter Wilhelm Pape (FDP), der sich im Vorfeld der Sitzung gegen diesen Schritt ausgesprochen hatte.
Pape wollte den Schwarzen Peter nicht kommentarlos annehmen. Steinbeck mit seinen fast 6.000 Einwohnern habe es verdient, weiter von einem Ortsrat vertreten zu werden. Gerade kleinere Parteien könnten nicht einfach auf ihr Mandat verzichten.