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AfD setzt auf eigenes Sicherheitsunternehmen

mum. Winsen Nachdem seit Beginn des Wahlkampfes Plakate der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) zerstört, beschmiert oder gestohlen worden sind, erzielt die Partei laut eigenen Angaben nun erste Erfolge durch den Einsatz von Sicherheitsunternehmen. "Wir wollen aber nicht näher auf die Einzelheiten eingehen, um den Erfolg der Aktion nicht zu gefährden", sagt AfD-Landesvorsitzender Paul Hampel. Die Enttäuschung von vielen Mitgliedern, die nach Dienstschluss oder in ihrer Wochenendfreizeit mühevoll Plakate aufgehängt hätten, sei jedes Mal sehr groß gewesen, wenn ganze Straßenzüge abgeräumt oder die Plakate zerstört waren. "Schlimmer waren allerdings die Meldungen, dass Wahlkampfhelfer bedroht, beschimpft und zusammengeschlagen wurden", so Hampel.
Deshalb hätte sich die AfD-Niedersachsen genötigt gesehen, ihre Mitglieder und Wahlplakate durch Sicherheitsdienste schützen zu lassen. Dies habe inzwischen in drei Gemeinden zum Erfolg geführt. "Acht, meist jugendliche Täter, wurden auf frischer Tat ertappt und polizeilich erfasst", so Hampel zufrieden.