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„Alles läuft nach Fahrplan“

Erster Kreisrat Kai Uffelmann (Foto: archiv / Landkreis Harburg)

Nach dem "Ja" aus Buchholz: Kommunale Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Harburg wird kommen

(os). Nach der Zustimmung des Buchholzer Stadtrates steht jetzt fest: Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWG) des Landkreises Harburg, die in den kommenden Jahren für den Bau günstigen Wohnraums zuständig sein soll, wird kommen. Nach einer lebhaften Diskussion votierten die Lokalpolitiker in Buchholz mit großer Mehrheit für den Beitritt der Nordheidestadt. Nur die FDP votierte geschlossen dagegen. Nach Seevetal und Winsen ist Buchholz die dritte große Kommune im Landkreis, die sich für eine Beteiligung entschieden hat. 150 Wohneinheiten sind in Buchholz geplant, 30 Prozent davon sollen für einen Mietzins von 5,60 Euro pro Quadratmeter vermietet werden.
„Ich bin sehr positiv gestimmt, dass die KWG ein Erfolg wird. Alles läuft nach Fahrplan“, sagte Erster Kreisrat Kai Uffelmann, der die Diskussion im Buchholzer Rat vor Ort verfolgte. Bislang beteiligen sich Rosengarten, Jesteburg, Salzhausen, Winsen, Seevetal, Buchholz und Hanstedt an der KWG. Gemeinsam stehen diese Kommunen für rund 650 Wohneinheiten. „Am Ende sollten wir bei rund 800 Wohneinheiten landen“, erklärte Uffelmann. In der nahen Zukunft werde er die Gemeinden anschreiben, die sich noch nicht geäußert haben, z.B. die Gemeinden in der Samtgemeinde Hollenstedt und in Tespe (Samtgemeinde Elbmarsch). „Ich werde keine Gemeinde aufgeben, sondern um jede Beteiligung kämpfen“, betonte Uffelmann. Der Rat in Neu Wulmstorf entscheidet am 27. April über eine Beteiligung. Dort geht es um rund 100 Wohneinheiten.
Parallel laufen die Vorbereitungen für die Gründung der KWG. Die Kommunen, die bereits beigetreten sind, sollen drei Vertreter für die Gesellschafterversammlung benennen. Diese soll noch vor der Sommerpause den Aufsichtsrat wählen, der wiederum die Geschäftsführung der KWG bestimmt. „Ich möchte, dass die KWG noch in diesem Jahr mit dem Bau der ersten Wohnungen beginnt“, sagte Uffelmann. Er betonte, dass die KWG nicht in Konkurrenz zu privaten Investoren treten solle, sondern als Ergänzung gedacht sei.

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