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"Alter Wein in neuen Schläuchen"

Buchholz: FDP kritisiert SPD-Vorstoß zur Oststadt

os. Buchholz. Die FDP kritisiert den jüngsten Vorstoß von SPD-Ratsherr Norbert Stein, die Buchholzer Bauverwaltung ein Konzept zum Bau von bis zu 1.800 Wohneinheiten auf den Flächen östlich des Finanzamts an der Bürgermeister-Adolf-Meyer-Straße erstellen zu lassen (das WOCHENBLATT berichtete). "Das ist alter Wein in neuen Schläuchen", erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Arno Reglitzky.
Hintergrund: Die FDP habe bereits im September 2014 einen Antrag gestellt, Teilflächen der sogenannten Oststadt entwickeln zu lassen, unmittelbar nachdem diese im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) als geeignete Wohnbauflächen identifiziert worden waren. "Unser Antrag ist damals auch mit den Stimmen der Sozialdemokraten abgelehnt worden", erinnert sich Reglitzky.
Die Verwaltung hatte den FDP-Antrag ebenfalls abgelehnt, allerdings mit Hinweis auf die ausstehende Entscheidung der Trassenführung des Ostrings. Tenor der Verwaltung: Ohne Ostring könne man die Oststadt nicht entwickeln. "Natürlich will die SPD mit ihrem Vorpreschen den Ostring totlegen und ihren favorisierten Bypass sichern", erklärt Reglitzky. Der SPD-Antrag passe in die Vorwahl-Landschaft. Er glaube nicht, dass die Bürger von der "möglichen Masse von Wohnungsbau" mit 1.800 Wohneinheiten begeistert seien.