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An den Rand gedrängt

"Uns fehlen Stellplätze", sagt Taxi-Unternehmer Zeeschan Mian von "Dein City Taxi" (Foto: archiv)

Zu wenig Stellplätze: Taxi-Unternehmer fühlen sich in Buchholz vernachlässigt

os. Buchholz. Da bahnt sich Zoff an: Die Taxi-Unternehmen in Buchholz fühlen sich ungerecht behandelt. Durch verschiedene Bau-Maßnahmen in der Innenstadt wurden sie an den Rand gedrängt. Kaum ein Fahrgast weiß, wo die Taxis zu finden sind. Und wenn doch, gibt es nicht genügend Stellplätze.
"Die Stadt müsste mal wieder etwas für die Taxi-Unternehmen tun", sagt Zeeschan Mian von "Dein City Taxi". "Unsere Situation ist sehr unbefriedigend." Als Beispiel führt er die Stellplätze an der Bahnhofstraße an. Standen den Taxis am Bahnhof früher acht Stellplätze zur Verfügung, sind es jetzt nur noch drei. "Das reicht in Stoßzeiten hinten und vorn nicht", kritisiert Mian. Das Problem: Stehen mehr als drei Taxis an der Bahnhofstraße, ragen die Fahrzeuge in die Bushaltestelle hinein. Folge: Mehrfach sei die Polizei angerückt, weil sich Busfahrer gestört fühlten, berichtet Mian. Seine Anregung: Die Kehre direkt vor dem Bahnhof solle für Taxis freigegeben werden. Dort warten derzeit häufig Angehörige auf Bahnreisende. "Die Maßnahme wäre mit wenig Aufwand umsetzbar", sagt Mian.
Probleme haben die Taxi-Unternehmen auch an der Breiten Straße und am Peets Hoff. Die Stellplätze dort liegen so schlecht, dass sie kaum besetzt sind. Zudem gibt es keinen Hinweis auf sie. "Wir haben dort schon drei Stunden gestanden, ohne eine einzige Fahrt zu haben", berichtet ein Taxi-Fahrer. Bis vor kurzem gab es an der Breiten Straße Stellplätze direkt vor Schlachter Wiese. Diese wurden Radparkplätzen geopfert und um rund 50 Meter in Richtung St. Paulus-Kirche verlagert. Offenbar zu weit für die, die Taxis benötigen.
Ebenfalls ungenutzt sind die Taxi-Plätze am Peets Hoff zwischen Famila und dem Geschäftshaus mit Ernstings Family. "Kein Mensch weiß, dass es dort Taxi-Stellplätze gibt", sagt der Taxi-Fahrer. Die Hoffnung von Zeeschan Mian und seinen Kollegen ist, dass sich die Stadt mit ihnen zusammensetzt, um gemeinsam nach Lösungen des Problems zu suchen.