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Attraktiv durch Abschottung?

Nur geradeaus oder rechtsrum: Der P+R-Parkplatz in Suerhop ist aus Richtung Buchholz nicht mehr anfahrbar

Schilder-Posse geht weiter: Jetzt ist der P+R-Parkplatz in Suerhop auch vom Drosselweg aus nicht zu erreichen

os. Buchholz. Buchholz‘ Bürgermeister Wilfried Geiger will alles tun, um den kleinen Heidebahn-Haltepunkt Suerhop mit dem angrenzenden P+R-Parkplatz zu retten. Das betonte Geiger bei der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses. Nach der Fertigstellung der neuen Zufahrt (das WOCHENBLATT berichtete) werde der Parkplatz attraktiver sein und hoffentlich mehr Besucher anlocken.
Bis dahin tut Verkehrsbehörden-Chef Matthias Krohn weiter alles, um den Parkplatz so unattraktiv wie möglich zu machen - und konterkariert damit die Aussagen seines Verwaltungschefs. Neuerdings hängt kurz hinter den Bahnschienen ein Verkehrsschild, das die Zufahrt aus Richtung Buchholz vom Drosselweg verbietet. Autofahrer dürfen nur geradeaus fahren oder rechts in den Feldweg, der nach Sprötze führt. Stadtsprecher Heinrich Helms betont, das Schild habe dort schon lange gehangen. Kaum ein Autofahrer kann sich erinnern, das Schild dort je gesehen zu haben.
Wie berichtet, ist es bereits seit rund einem Jahr verboten, vom P+R-Parkplatz nach rechts Richtung Buchholz abzubiegen. Die Stadt begründet die Maßnahme mit der Sicherheit der Autofahrer. Es bestehe die Gefahr, dass lange Fahrzeuge beim Abbiegen auf den Bahnschienen stecken bleiben könnten. Kritiker führen dagegen ins Feld, dass sich an besagtem Bahnübergang niemand an eine Gefahrensituation erinnern kann.