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Autofahrer in Geiselhaft: Verkehrsbehinderungen an der B75 dauern an

Das kennen die Autofahrer an der B75: Der Verkehr staut sich an der Einmündung zum Nordring Richtung Dibbersen zurück (Foto: os)

AUF EIN WORT


os. Buchholz. Was passiert, wenn offensichtliche Unkenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Zaudern der zuständigen Verkehrsbehörde aufeinandertreffen, spüren Autofahrer in Buchholz derzeit deutlich: An jedem Tag - vor allem im Berufsverkehr - staut sich der Verkehr an der B75 bis teilweise zur Autobahnzufahrt Dibbersen zurück. Grund sind mangelhafte Ampelschaltungen und fehlende Flexibilität im Zusammenhang mit der Vollsperrung der Kreisstraße 13 Dibbersen-Buchholz. Schlecht für die Autofahrer: Die Vollsperrung wurde bis mindestens Freitag, 15. November, verlängert.
Wie berichtet, ist die wichtigste Zufahrt nach Buchholz wegen Asphaltierungsarbeiten im Zuge des Baus der "B75 neu" gesperrt. Der Verkehr wird seit mehreren Wochen über den Nordring umgeleitet. Das Problem: Die Ampeln entlang der B75 sind noch so geschaltet, als ob es die Baustelle nichts gäbe. Die Folgen sind vor allem an der Einmündung zum Nordring sichtbar: Dort fließt der Verkehr nicht schnell genug ab, sodass sich die Autos regelmäßig auf der B75 stauen. Eine zusätzliche, flexible Ampel gibt es nicht. Erst gab es laut Angaben der Stadtverwaltung weit und breit keine Baustellenampeln, jetzt unterband die Straßenbaubehörde in Lüneburg das Aufstellen einer Ampel mit dem Hinweis, das sei auf der B75 nicht möglich - weil diese als Ausweichstrecke für die A1 unentbehrlich sei. Ein schwaches Argument: Gerade weil von der A1 im Notfall viele Fahrzeuge kommen, muss alles getan werden, damit der Verkehr auf der B75 fließt. Dass die Buchholzer Verkehrsbehörde die Anordnung aus Lüneburg unwidersprochen hinnimmt, ist bezeichnend. Hier wie dort gilt: Behörden sind für die Bürger da, zur Problemlösung und nichts fürs Nichtstun!