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"B3-Brücke größer planen"

Heiner Schönecke: "Die neue Brücke sollte die Bahnstrecke viergleisig überspannen" (Foto: archiv)

CDU-Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke schreibt Briefe an Minister und Bahnchef

(os). In der Diskussion um den Endlos-Planung der maroden Bahnbrücke über die B3 bei Buchholz-Sprötze meldet sich jetzt CDU-Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke zu Wort. In einem Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Landesverkehrsminister Olaf Lies (SPD) und Deutsche Bahn-Chef Rüdiger Grube fordert Schönecke die zügige Fertigstellung der Behelfsbrücke und eine großzügige, zukunftweisende Planung der neuen Überquerung.
Wie berichtet, soll die neue Bahnbrücke nicht vor Ende 2018 fertig werden - nach fünfeinhalbjähriger (!) Planungsphase. Die Behelfsbrücke soll nicht vor Ende 2016 befahrbar sein. Zuletzt hatte die Straßenbaubehörde in Lüneburg die zulässige Gesamtlast auf 3,5 Tonnen gesenkt und die Fahrbahn vor und hinter der Brücke eingeengt. Lkw-Fahrer müssen jetzt weiträumig über die Autobahn oder über Tostedt ausweichen.
"Ich halte es für zwingend notwendig, bereits jetzt eine Brücke zu planen und zu errichten, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist", schreibt Schönecke. Die Deutsche Bahn habe in ihrer Stellungsnahme zum Planfeststellungsverfahren deutlich gemacht, dass es sinnvoll wäre, die Brücke größer zu planen, damit der Bau eines vierten Gleises auf der Bahnstrecke Bremen-Hamburg möglich sei. Schönecke: "Es wäre fatal, kurz nach Fertigstellung der Brücke festzustellen, dass weitere Bahnausbauten notwendig sind."