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Bahnhofsumfeld aufwerten

Auch der Lokschuppen ist ein potenzielles Projekt, das vom Förderprogramm profitieren könnte (Foto: archiv)

Stadt Buchholz bewirbt sich um Aufnahme ins Förderprogramm "Stadtumbau West"

os. Buchholz. Um das Bahnhofsumfeld besser zu nutzen, bewirbt sich die Stadt Buchholz um die Aufnahme ins Förderprogramm "Stadtumbau West" des niedersächsischen Sozialministeriums. Dieses Programm unterstützt Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen. Wo es Nachholbedarf gibt, verdeutlichte Projektleiterin Katrin Döscher jetzt bei einer Informationsveranstaltung in der Rathauskantine. Auf rund 32 Hektar rund um den Bahnhof, aber auch an der Bremer und an der Neuen Straße, gibt es demnach reichlich Entwicklungsmöglichkeiten.
Döscher nannte u.a. die Schotterparkplätze auf der Nordseite der Bahnstrecke Bremen-Hamburg, die trotz der beiden großen P+R-Parkhäusern am Bahnhof hoch frequentiert seien. Man müsse nach Alternativflächen Ausschau halten, wenn - wie geplant - irgendwann die Innenstadt-Entlastungsstraße "Südtangente" über das Areal führe. Ebenfalls wünschenswert sei die Entwicklung des Lokschuppen-Areals rund einen Kilometer entfernt vom Bahnhof. Hier fehle nach wie vor ein Nutzungskonzept. Dringend verbessert werden muss laut Katrin Döscher die Nutzung des Kinovorplatzes. Dieser sei ein "Inbegriff des städtbaulichen Missstandes", weil der Straßenbelag in schlechtem Zustand sei, Fußgänger und Radfahrer dort wenig Platz hätten und das benachbarte Einkaufszentrum "Die Passage" kaum wahrzunehmen sei. Insgesamt summieren sich die nötigen Investitionen auf einen einstelligen Millionenbetrag. Mitte kommenden Jahres läuft das Förderprogramm an.
Konkrete Umbaupläne gibt es bislang nur in der Bahnhofstraße, die vom Investor "terra Real Estate" komplett umgestaltet werden soll (das WOCHENBLATT berichtete). Was genau an der Bahnhofstraße geschehen soll, wird in einer Sondersitzung des Planungsausschusses am Mittwoch, 25. November, verkündet.