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Bebauungsplan für Baugebiet "Grotesche Heide" in Rosengarten / Letzte Sitzung des Gemeinderates

as. Nenndorf. Die Planungen für das Baugebiet „Grotesche Heide“ in Nenndorf gehen in die nächste Runde: Auf seiner letzten Sitzung in dieser Wahlperiode ist der Gemeinderat dem Beschluss des Bauauschusses gefolgt und hat einstimmig entschieden, einen Bebauungsplan für das Gebiet, das sich im Westen Nenndorfs zwischen der Straße „Doppheide“ im Norden, dem Gustav-Böttcher-Weg im Süden und dem Siedlungsrand der „Groteschen Heide“ im Osten befindet, aufzustellen.
Bis dort gebaut werden kann, dauert es noch eine Weile. Demnächst soll der städtebauliche Entwurf für das Gebiet vier Wochen lang öffentlich im Rathaus ausgelegt werden. „Wir werden dann die aus der Bevölkerung eingegangenen Stellungnahmen für den Entwurf im Gemeinderat auswerten“, sagt der Erste Gemeinderat Carsten Peters. Der daraufhin erstellte Bebauungsplan wird ebenfalls öffentlich im Rathaus ausgelegt. „Wir hoffen, die Vergabekriterien vor der Sommerpause festlegen zu können“, so Peters. Schon jetzt übersteige die Nachfrage das Angebot der rund 60 geplanten Wohneinheiten deutlich.
Einstimmig votierte der Rat auch für eine Erweiterung des REWE-Supermarktes in Klecken unter Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans. Für das Gewerbegebiet „An der Autobahn West“ soll das Planverfahren wieder aufgenommen werden.
Diskutiert wurde der Antrag der CDU, die Aufwandsentschädigung der Ratsmitglieder, die bisher bei 40 Euro im Monat liegt, anzupassen. Die letzte Erhöhung war 2001 erfolgt. Während die CDU sich an den Gemeinden Stelle (80 Euro im Monat) und Seevetal (220 Euro im Monat) orientierte und eine Erhöhung auf 60 Euro im Monat forderte, sprachen sich Verwaltung und die bunte Mehrheit für eine pauschale Steigerung von 25 Prozent (etwa 50 Euro im Monat) aus.
Etwa ein Jahr nach der Auftaktveranstaltung des Zukunftskonzeptes „Rosengarten 2030“ liegen nun die Ergebnisse vor. Der Rat stimmte dafür, das Konzept als Orientierungshilfe für die weitere Entwicklung der Gemeinde zu nutzen.