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Bebauungsplan für Biogasanlage

as. Klecken. Die Biogasanlage am Darschweg in Klecken wird erweitert: Nach der Änderung des Flächennutzungsplans hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Rosengarten jüngst dem Entwurf des neuen Bebauungsplans „Klecken, Biogasanlage Darschweg“ zugestimmt.
Von Freitag, 21. Oktober, bis Montag, 21. November, liegen der Entwurf des Bebauungsplans und die Begründung mit dem Umweltbericht und weiteren Unterlagen in der Bauabteilung der Gemeindeverwaltung im Rathaus (Bremer Str. 42) in Nenndorf öffentlich aus. Interessierte Bürger und Bürgerinnen haben vier Wochen lang Gelegenheit, Stellungnahmen zum Entwurf des Bebauungsplans schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Gemeinde Rosengarten abgeben.
Die Biogas-Anlage, die sich östlich der Bendestorfer Straße am Darschweg befindet, erzeugt bislang bis zu 2,3 Millionen Normkubikmeter Biogas pro Jahr. Mit der Erweiterung wird die Höchstgrenze der Anlage bei vier Millionen Normkubikmetern Biogas im Jahr liegen (das WOCHENBLATT berichtete). Notwendig wird die Erweiterung laut Betreiber Joachim Becker durch Änderungen im Energieeinsparungsgesetz und die gestiegene Nachfrage nach Fernwärme.
Kritiker befürchten durch die Erweiterung eine Zunahme des Anlieferungsverkehrs und einen Anstieg von Lärm und Gerüchen. Die ebenfalls im Rathaus einzusehen schalltechnische Untersuchungen und das Geruchsgutachten kommen jedoch zu dem Schluss, dass auch mit der Erhöhung der Produktionskapazität die zulässigen Grenzwerte nicht überschritten werden.