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Berater für die Gesamtschule Buchholz

os. Buchholz. Die Landesschulbehörde versucht alles, um den aufkommenden Ärger an der IGS Buchholz nicht zu groß werden zu lassen. "Wir haben Schulentwicklungsbegleiter vor Ort, die die Schule beim weiteren Prozess unterstützen", sagt Susanne Strätz, Pressesprecherin der Landesschulbehörde in Lüneburg.
Wie berichtet, gibt es wegen der derzeitigen Ausrichtung der IGS Unruhe in der Schule am Buenser Weg. Eltern hatten sich zu Wort gemeldet. Und Schulleiter Holger Blenck hatte im WOCHENBLATT Probleme eingeräumt. Die IGS ging vor zweieinhalb Jahren an den Start, jetzt will der Schulleiter eine stärkere Ausrichtung an Gymnasien durchsetzen. Er plädiert für mindestens 50 Prozent guter oder sehr guter Schüler.
Die Landesschulbehörde sei bemüht, mit Eltern Gespräche zu führen, um aufkommender schlechter Stimmung zu begegnen, erklärt Sprecherin Strätz. Unter anderem gehe es um Eltern in einer siebten Klasse, bei der beide Klassenlehrer die Schule verlassen.
Die Landesschulbehörde bestätigt, dass noch weitere Lehrer der Buchholzer IGS einen Versetzungsantrag gestellt haben. "Es sind mehr als 5 und weniger als 15", sagt Strätz, ohne genaue Zahlen zu nennen. Zum Vergleich: Die IGS Buchholz hat laut eigener Homepage - inklusive Schulleitung - 29 Lehrkräfte.
Eltern befürchten jetzt, dass bei zu großem Aderlass die Unterrichtsversorgung nicht gewährleistet ist. Nicht allen Versetzungsanträgen werde zugestimmt, beruhigt die Landesschulbehörde. Susanne Strätz: "Wir werden dafür sorgen, dass alle wieder zufriedener sind."

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