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Bienenattacke wirkt noch nach

Buchholz: Hobbyimker kommt nicht zur Ruhe
os. Buchholz. Rund zwei Monate nach der Attacke eines Bienenschwarms auf eine junge Mutter und deren Tochter in Dibbersen gibt es in der Buchholzer Ortschaft immer noch Unruhe. Grund ist mittlerweile nicht mehr die Attacke an sich, sondern offenbar Probleme unter Nachbarn.
Wie berichtet, war die junge Mutter während eines Spaziergangs mit ihrer kleinen Tochter unvermittelt von einem Bienenschwarm attackiert worden. Die Frau trug mehr als 100 Stiche davon und musste zwei Tage auf der Intensivstation des Buchholzer Krankenhauses verbringen.
Nach der Attacke hatte sich Marco Warstat, Hobbyimker aus Dibbersen, bei der jungen Mutter gemeldet. Seine Bienen waren nicht für die Attacke verantwortlich, Warstat bot der Frau an, gemeinsam mit ihrer Tochter seine Bienen zu besuchen. Dieses Treffen hat bislang noch nicht stattgefunden, Warstets Angebot steht aber weiterhin. Kurze Zeit nach der Attacke musste Warstat seine Bienenkörbe auf Anweisung der Stadt Buchholz von seinem Grundstück entfernen. Sie stehen jetzt auf der Weide eines Bauern aus dem Dorf. Gegen die Anweisung der Stadt hat Warstat Beschwerde eingelegt, die Entscheidung steht noch aus.
Offenbar waren Warstats Nachbarn, Norbert und Manuela Hintzmann, bereits vor der Bienenattacke mehrfach bei der Stadtverwaltung vorstellig geworden, um die Versetzung der Bienenstöcke auf dem Nachbargrundstück zu erreichen. Sie seien mehrfach beim Rasenmähen von den Insekten attackiert und gestochen worden, zudem seien die Zimmer in ihrem Haus durch Rauch vom Nachbargrundstück stark verraucht gewesen. Marco Warstat sieht das Statement seiner Nachbarn gelassen: „Wir haben schon länger zwischenmenschliche Probleme.“