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Blau-Weiss Buchholz erweitert Kletterzentrum und Vereinsheim

An der Außenwand des Kletterturms...
os. Buchholz. Das Sportzentrum von Blau-Weiss Buchholz (BW) am Holzweg wird weiter ausgebaut. Der Sportverein investiert in diesem Jahr rund 300.000 Euro in die Erweiterung des Kletterturmes und den Ausbau des Vereinsheimes.
Knapp die Hälfte fließt in eine Außenkletterwand am Kletterturm. "Wir wollen die Attraktivität der Anlage im Sommer verbessern", sagt BW-Vorsitzender Arno Reglitzky. Bis zu 55 Routen können auf der Außenwand angebracht werden, mehr als 17 Meter Höhe - ein bisschen mehr als in der Halle - erreichen die Freizeit- und Sportkletterer. Erstmals gibt es auch Routen der höchsten Schwierigkeitsstufe 10.
Drei Interessenten haben ihr Angebot für den Ausbau abgegeben, Ende Februar will der BW-Vorstand sich für einen Anbieter entscheiden. Läuft alles glatt, soll die Außenanlage am 1. Juni in Betrieb gehen.
Bereits im März wird in die Halle ein rund acht Zentimeter starker Kunststoffboden eingezogen, der die Wirkung von Stürzen abmildern soll. Dafür bleibt die Kletteranlage von Montag, 18. März, bis Dienstag, 26. März, geschlossen. Zudem wird eine Toilette eingebaut, so dass Kletterer nicht mehr den Weg ins Vereinsheim auf sich nehmen müssen.
Finanziert wird die Erweiterung des Kletterturmes durch Eigenmittel und Zuschüsse des Kooperationspartners, Deutscher Alpenverein (DAV). Auf städtische Zuschüsse verzichtet der Verein. "Diese Diskussion muss ich nicht noch einmal haben", spielt Reglitzky auf den umstrittenen 188.000-Euro-Zuschuss der Stadt beim Bau der Anlage im vergangenen Jahr an.
Mit den Besucherzahlen ist Reglitzky zufrieden. Rund 1.000 Gäste besuchen das Kletterzentrum pro Monat, 250 Mitglieder zählt die Kletter-Abteilung des Klubs. Kostendeckend sei die Sparte aber noch nicht, räumt der Vorsitzende ein.
Weitere rd. 150.000 Euro investiert Blau-Weiss in den Ausbau seines Vereinsheimes. Auf einer der Dachterrassen werden auf ca. 200 Quadratmetern neue Räume für Aerobic, Gymnastik, Yoga und Fitness geschaffen. Die genaue Aufteilung der Räume ist noch unklar. Für den 80.000 Euro teuren Dachausbau gewährt die Stadt einen Zuschuss von 20 Prozent (=16.000 Euro). Die restlichen 70.000 Euro für die komplette Verglasung der neuen Räume trägt der Verein wiederum selbst.
"Wir machen den Verein mit unseren Investitionen noch fitter für die Zukunft", sagt Vorsitzender Reglitzky. Sein Dank geht an die Vorstandskollegen Werner Gandy, der für die bauliche Umsetzung zuständig ist, sowie Gert Berk, der die Finanzierung erstellt hat.