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Buchholz Bus: Petition zum Erhalt der Servicestelle

Barbara Kurzeck bei Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse: Viele Bürger wollen die Servicestelle in der Stadt erhalten
os. Buchholz. Die Buchholzer Bürger kämpfen um den Erhalt der Servicestelle des Buchholz Bus am Treffpunkt an der Adolfstraße: Initiatorin Barbara Kurzeck übergab am Donnerstag eine entsprechende Petition mit den Unterschriften von 502 Bürgern an Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Diese hatte sie u.a. auf dem Buchholzer Stadtfest und am Treffpunkt gesammelt.
Wie berichtet, wollen die Buchholzer Stadtwerke die im Jahr 1996 eröffnete Servicestelle des Buchholz Bus Ende dieses Jahres aus wirtschaftlichen Gründen schließen (das WOCHENBLATT berichtete). Fahrkarten für den Buchholz Bus und für den HVV sollen künftig nur noch in der Metronom-Verkaufsstelle am Buchholzer Bahnhof erhältlich sein.
"Ich kann den angegebenen Grund, dass es in der Servicestelle kaum Publikumsverkehr gibt nicht nachvollziehen. Die Mitarbeiter dort sind immer gut beschäftigt", erklärt Barbara Kurzeck. Mit der Entscheidung mache sich die Stadt keine Freunde. Kurzeck betonte, dass das Bussystem in Buchholz hervorragend sei.
Bürgermeister Röhse betonte, dass er die Sorgen der Bürger ernst nehme. Man habe im Aufsichtsrat der Stadtwerke verabredet, nach einer innerstädtischen Lösung des Problems zu suchen. "Wenn es diese gäbe, wäre das für alle Beteiligten am besten", sagte Röhse. Am Ende müsse man eine Entscheidung treffen, wobei man die wirtschaftlichen Aspekte nicht aus den Augen lassen dürfe. Es gebe in der Servicestelle nur wenige Verkaufsvorgänge, zudem werde sie gerade in den Randzeiten nur schwach genutzt.
Wie berichtet, hatte die CDU das Thema über einen Prüfauftrag in die Politik getragen. Die Verwaltung solle "im Sinne einer gleichzeitig bürgerfreundlichen wie auch kostenverantwortlichen Lösung" die Stadtwerke bei der Findung einer praktikablen Lösung und der notwendigen Abstimmung mit dem HVV unterstützen.