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Buchholz: E-Mobilität soll gestärkt werden

os. Buchholz. Mit einem Bündel von Maßnahmen soll die Elektromobilität in Buchholz sinnvoll gestärkt werden. Das hat die Ratsgruppe „R2G“ (SPD, Linke, Grüne) beantragt. Da sich Michael Cordes (AfD) in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses bei drei Einzelpunkten aber enthielt, bekamen nur vier Einzelmaßnahmen eine Empfehlung.
An vier Parkflächen in der Innenstadt sollen für E-Autos je ein Stellplatz freigehalten werden. Zudem sollen Dienstfahrzeuge als E-Autos angeschafft werde, wo immer dieses aufgrund des Nutzungsprofils möglich ist. Darüber hinaus sollen mit den Stadtwerken Gespräche zur Aufstellung weiterer Ladesäulen geführt werden. Dieser Punkt sorgte für Erstaunen, da Stadtwerke-Chef Dr. Christian Kuhse bereits im August erklärt hatte, dass die Stadtwerke von sich aus weitere Ladesäulen aufstellen werde. Kuhse hatte allerdings betont, dass die Stadtwerke dieses Thema nicht forcieren werden, solange es nicht genügend technische und monetäre Anreize gebe, auf ein E-Auto umzusteigen. Tatsächlich waren zu Beginn dieses Jahres im gesamten Landkreis Harburg erst etwas mehr als 200 Autos mit E-Antrieb gemeldet.
• Lange diskutiert wurde über den Antrag der FDP, Handyparken in Buchholz einzuführen. Grüne und SPD warnten angesichts nur weniger potenzieller Nutzer vor zu hohen Kosten. Letztlich empfahl der Ausschuss mehrheitlich den Zusatzantrag der CDU, einen zeitlich auf zwei Jahre begrenzten Vertrag mit dem Betreiber eines Multifunktionssystems zu erarbeiten, welches auch in Hamburg verwendet werden kann.