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Buchholz erweitert seine Schulen

Die Waldschule soll erweitert werden. Wie viele Räume neu entstehen, soll eine Studie ergeben

Stadt investiert in den kommenden Jahren rund 9,5 Millionen Euro

os. Buchholz. Buchholz investiert in den kommenden Jahren in den Ausbau seiner Schulen. Das hat der Stadtrat beschlossen. Erweiterungbauten sollen demnach an der Grundschule Steinbeck sowie an der Grund- und Oberschule Waldschule entstehen.
Bereits im kommenden Jahr soll die Grundschule Steinbeck ausgebaut werden. Kosten: rund drei Millionen Euro. Dafür sind am Kattenberge neben einer Mensa ein Unterrichtsraum, ein Fachraum, vier Gruppen- sowie fünf Nebenräume geplant. Wo genau die Gebäude stehen sollen, ist noch unklar. Die ersten Überlegungen, ein städtisches Grundstück zwischen der Schule und dem Neubaugebiet am Kattenberge zu überplanen, führten zu einer Anfrage von Ortsbürgermeister Kurt Hölzer (CDU). Er befürchtet, dass dann ein weiteres städtisches Grundstück auf der Rückseite der Grundschule, das ursprünglich für den Bau eines Kunstrasenplatzes erworben wurde (das WOCHENBLATT berichtete), nicht mehr erreichbar ist. Die Zufahrt werde auch in Zukunft gewährleistet, versucht die Stadtverwaltung zu beruhigen.
Bis zum Schuljahr 2019/20 soll die Erweiterung der Waldschule abgeschlossen sein. Dafür stehen insgesamt 6,5 Millionen Euro zur Verfügung. Wie viele neue Räume entstehen sollen, soll im Laufe des Jahres 2016 nach einer detaillierten Untersuchung feststehen. Derzeit stehen in der Grund- und Oberschule an der Parkstraße 22 Unterrichtsräume und sechs Klassenraumcontainer zur Verfügung, viel zu wenig im Hinblick auf die gesunkene Teilungsgrenze im Grundschulbereich, der Doppelzählung von Inklusionskindern sowie dem Montessori-Zweig in der Schule. Ein zusätzlicher Raumbedarf entsteht durch die Verpflichtung, in den Hauptfächern der Oberschule in A- und B-Kurse zu differenzieren.