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Buchholz-Galerie: Zoff um den "Info-Point"

Stephan Schmidt: "Die Buchholz-Galerie profitiert extrem von meiner Arbeit"
os. Buchholz. Hinter den Kulissen des Einkaufszentrums "Buchholz-Galerie" brodelt es derzeit gewaltig. Es geht um den Info-Point, den Stephan Schmidt betreibt und für den er nach eigener Aussage noch keinen Cent gesehen hat. Schmidt und der (Noch-)Eigentümer DC Commercial (DCC) haben die Angelegenheit ihren Anwälten übergeben.
Darum geht es: Im März 2013 vereinbarten der damalige Centermanager Andreas Ziehmann und Schmidt, der im Erdgeschoss der "Buchholz-Galerie" seine Konzertkasse betreibt, eine Zusammenarbeit. Schmidt, der auch Vorsitzender der Werbegemeinschaft der "Buchholz-Galerie" ist, sollte den Besuchern des Einkaufszentrums mit Rat und Tat zur Seite stehen. Was er auch tat: Er kümmert sich um verloren gegangene Kinder, bewahrt Fundsachen auf und gibt Auskünfte zu Geschäften, Toiletten und Aufzügen. "Wir bekommen täglich zwischen 30 und 50 Anfragen", berichtet Schmidt. Zudem organisiert Schmidt, der beste Kontakte in die Musikszene hat, verschiedene Konzerte. U.a. holte er den "König von Mallorca", Jürgen Drews, zu einem Auftritt in die Galerie.
Das Problem: Es existiert kein schriftlicher Vertrag über den Service-Point, die Vergütung wurde nicht geregelt. "Die Buchholz-Galerie profitiert extrem von meiner Arbeit. Jetzt möchte ich gerne etwas zurückhaben", sagt Schmidt. Nach seinen Berechnungen steht ihm eine fünfstellige Summe zu. "Leider werde ich immer wieder hingehalten", kritisiert Schmidt.
Die DC Commercial hält sich bedeckt: "Unser Anwalt hat Herrn Schmidt gebeten, nicht an die Presse zu gehen", sagt Saskia Brandt von DCC. Das sei nicht im Sinne der kaufmännischen Zusammenarbeit. Die Situation sei schwierig, da es keine schriftliche Vereinbarung gebe, so Brandt.
Beobachter glauben, dass die DCC auf Zeit spielen könnte, um das Problem auszusitzen: DC Commercial hat die "Buchholz-Galerie" an eine Tochtergesellschaft der Bayerischen Landesbank verkauft.