Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Buchholz: Große Hilfe für die Feuerwehren

Zufrieden: Stadtbrandmeister André Emme und sein Stellvertreter Christian Matzat (Foto: archiv / Feuerwehr)
Einstimmiges Votum für Feuerwehrbedarfsplan / Bessere Erreichbarkeit der Einsatzorte am dringlichsten

os. Buchholz. "Das ist jetzt der Auftakt für ein hochkomplexes Werk, das einige Jahre in Anspruch nehmen wird. Insgesamt wurde uns ein guter Weg aufgezeigt, den wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr gehen werden." Das sagte Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse in der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Einstimmig votierten alle Mitglieder für den Feuerwehrbedarfsplan, der ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro hat.
Wie berichtet, hatte das Büro Forplan aus Bonn das mehr als 200 Seiten starke Werk erstellt. Darin werden die Stärken und Schwächen der fünf Freiwilligen Feuerwehren in der Kernstadt und in den Ortsteilen benannt. Gute Noten gab es für den Personal- und Fahrzeugbestand, Nachholbedarf wurde bei der Erreichbarkeit der Einsatzorte erkannt. Denn: In Buchholz werden derzeit mehr als 15.000 Einwohner nicht innerhalb der ersten acht Minuten erreicht, wenn es brennt. Innerhalb dieser ersten Hilfsfrist sollen eigentlich neun Einsatzkräfte vor Ort sein. Gründe für die Probleme sind die schwierige Verkehrssituation und die nicht optimale Lage der fünf Feuerwehrhäuser. "Im Ergebnis ergibt sich ein großer Handlungsbedarf", erklärte Röhse.
Laut Feuerwehrbedarfsplan sollen das Feuerwehrhaus in Holm aufgegeben und durch einen Neubau am Lohbergenweg in Holm-Seppensen ersetzt werden. Zudem soll das Feuerwehrhaus in Sprötze von der Niedersachsenstraße an die Neue Brückenstraße verlegt werden. Schließlich ist der Bau einer weiteren Hauptwache geplant - entweder an der Bremer Straße auf Höhe der Obdachlosenunterkunft oder in Steinbeck. Wenn alle Maßnahmen umgesetzt werden, könnten 87,8 bzw. 88,3 Prozent der bebauten Fläche in Buchholz innerhalb von acht Minuten nach Alarmierung erreicht werden statt wie bisher knapp 50 Prozent.
Christian Matzat, stv. Stadtbrandmeister, nahm das einstimmige Votum zufrieden zur Kenntnis. Als dringendste Aufgabe sieht er die Verbesserung der Erreichbarkeit der Einsatzorte. Matzat: "Gerade in Steinbeck und Holm-Seppensen gibt es zahlreiche weiße Flecken auf der Karte."