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"Buchholz hat sich positiv entwickelt!"

Bei den Feiern zum 25-jährigen Jubiläum des Veranstaltungszentrums Empore: (v. li.) Landrat Rainer Rempe, Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse, Geschäftsführer Onne Hennecke und Christian Seeler (Indendant Ohnsorg-Theater) (Foto: archiv / os)

Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2016 zurück

os. Buchholz. „Buchholz hat sich positiv weiterentwickelt!“ Dieses Fazit zieht Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse in seinem Rückblick auf 2016.
Die wichtigste Entscheidung für die Nordheidestadt im abgelaufenen Jahr ist allerdings nicht positiv. Sie betrifft den Ostring: Anfang Dezember lässt das Oberverwaltungsgericht (OVG) „die Bombe platzen“ (Röhse) und teilt mit, dass es die im September 2014 vom OVG zugelassene Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Lüneburg - dieses hatte das Planfeststellungsverfahren gekippt - für unbegründet hält. Die Umgehungsstraße kann damit in der geplanten Form nicht gebaut werden. „Damit sind die Probleme der Stadtentwicklung und des innerstädtischen Verkehrs nicht gelöst“, erklärt Röhse im Stadtrat. Deshalb müsse der neue Rat das Problem neu aufrollen und Lösungsmöglichkeiten auf breiter Basis erarbeiten. „Der Rat muss die Kraft aufbringen, strittige Fragen zu lösen. Lassen Sie uns neu denken!“, appelliert der Bürgermeister an die Ratsmitglieder.
• Im April zeigen mehr als 500 Bürger auf dem Peets Hoff Gesicht und demonstrieren für Demokratie, Toleranz und Vielfalt. Grund für den Aufruf des „Bündnis gegen Rechts“ war eine von Rechten angemeldete Demonstration unter der Überschrift „Asylflut stoppen“. Daran beteiligten sich 21 Personen.
• Seit Mai hat Buchholz wieder eine Ehrenbürgerin: Ute Schui-Eberhart (75) wird für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Flüchtlingshilfe ausgezeichnet. „Ihre Stimme hat Gewicht in der Flüchtlingshilfe“, lobt Bürgermeister Röhse. Zweiter lebender Ehrenbürger ist Ex-Bürgermeister Hans-Heinrich Schmidt.
• 2016 war ein Jahr der Jubiläen in Buchholz: In einer großen Festveranstaltung feiert die Stadt die langjährigen Städtepartnerschaften mit Canteleu (Frankreich, 40 Jahre), Wohlau (Polen, 20 Jahre) und Järvenpää (Finnland, zehn Jahre). „Wir haben auf der kleinen Bühne der kommunalen Politik bewiesen, wie lebendig die große Idee vom einigen Europa ist“, sagte Röhse.
Im August wird mit einer Freiluft-Aufführung der Verdi-Oper Nabucco das 25-jährige Bestehen des Veranstaltungszentrums Empore gefeiert. Mehr als 1.400 Gäste kommen zu der Veranstaltung auf dem Peets Hoff. Landrat Rainer Rempe lobt die Empore als „kulturellen Mittelpunkt des Landkreises Harburg“.
Bürgermeister Röhse blickte auch auf das Jahr 2017: „Die Aufgaben, die vor uns liegen, sind gewaltig.“ Er verwies auf große Bauvorhaben wie die Erweiterung der Waldschule und der Grundschule Steinbeck sowie den Mühlentunnel. Und das alles bei einem auf Kante genähten Haushalt. Auch wenn die Haushaltsberatungen Politik und Verwaltung in den kommenden Wochen stark fordern werden, sei er sicher, dass der Rat in seiner Sitzung am 3. März „mit großer Mehrheit einen zukunftsfähigen Haushalt verabschieden wird.“