Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Buchholz: Kritiker Peter Noetzel erntet selbst scharfe Kritik

Ratsvorsitzender Peter Noetzel (Foto: archiv)
os. Buchholz. Rund einen Monat nach seiner verbalen Breitseite gegen seinen CDU-Parteikollegen und Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse im WOCHENBLATT hat der Vorsitzende des Buchholzer Stadtrates, Peter Noetzel, seinerseits heftige Kritik einstecken müssen. Skurril: Diese kam nicht von dem gescholtenen Röhse, sondern aus dem anderen politischen Lager - in Person des SPD-Ratsherrn und stellvertretenden Bürgermeisters Frank Piwecki.
Wie berichtet, hatte Noetzel dem Bürgermeister unter anderem vorgeworfen, sich nicht an der Meinungsbildung zu beteiligen. Zudem zeige Röhse eine „gewisse Führungsschwäche“.
Die SPD, Grüne, Buchholzer Liste und Linke distanzierten sich „in aller Deutlichkeit“ von Art und Inhalt von Noetzels Attacke auf den Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse im WOCHENBLATT, betonte Piwecki. Die Zusammenarbeit des Bürgermeisters mit den Parteien sei von großem Vertrauen und Wertschätzung geprägt und „absolut kreativ“. Piwecki konterte auch Noetzels Vorwurf, der Rat werde durch Röhse immer wieder dazu gedrängt, Höhergruppierungen normaler Arbeitnehmer zuzustimmen. Einstufungen und Stellenbewertungen seien oft über Jahre nicht richtig bearbeitet worden, so Frank Piwecki: „Jetzt müssen langjährige Nachlässigkeiten korrigiert werden.“
Peter Noetzel äußerte sich nur kurz zu Piweckis Verbalkeule. Er habe sich im WOCHENBLATT nicht als Vorsitzender des Rates geäußert, sondern seine persön-
liche Einschätzung kundgetan. Die CDU hat sich bislang nicht öffentlich zu Peter Noetzels Vorstoß geäußert.

Lesen Sie auch den Ursprungsartikel Verbaler Angriff aus den eigenen Reihen auf den Bürgermeister