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Bürger gestalten Buchholz' Zukunft mit

Blick auf die Teilnehmer der ersten Bürgerwerkstatt

Integriertes Stadtentwicklungskonzept: Rund 120 Einwohner beteiligen sich an der Werkstatt in der "Empore"

bim/nw. Buchholz. Wie soll Buchholz sich entwickeln? Wo soll die Stadt in 15 Jahren stehen? Soll Buchholz wachsen oder den Status Quo halten? Sollen neue Wohngebiete ausgewiesen werden? Wie soll die Stadt wirtschaftlich und sozial aufgestellt sein? - Antworten auf Fragen wie diese sollen unter dem Motto „Buchholz 2030: Zukunft gestalten“ in ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) fließen.
Mehr als 120 Bürger fanden sich jetzt im Veranstaltungszentrum "Empore" zur ersten Bürgerwerkstatt ein, um an dem Konzept mitzuarbeiten.
Der Startschuss zum ISEK fiel im Mai vergangenen Jahres. Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger begleiteten die Initialzündung für die künftige Entwicklung ihrer Stadt.
An zwei Stadtspaziergängen mit dem Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar beteiligten sich zudem mehr als 170 Bürger. Bei beiden Veranstaltungen brachten die Teilnehmer ihre Sicht in Sachen Stadtentwicklung ein. Sie kritisierten zum Beispiel, dass es zu wenig günstigen Wohnraum gebe, oder die Gestaltung des Peets Hoff - Tenor: „zu groß, zu weit, zu wenig Grün“. Aber es wurde auch gelobt, etwa die gute Arbeit im Jugendzentrum.
Auch online war die Debatte rege. Hunderte Buchholzer beteiligten sich an der Befragung zur Sportstadt. Parallel dazu diskutierten mehr als 260 Experten in Werkstätten zu Themen wie Wirtschaft und Einzelhandel, Wohnen, Kultur, Soziale Infrastruktur und Stadt-Grün.
Bei der Bürgerwerkstatt kamen nun die bisherigen Ergebnisse in gemischten Teilnehmergruppen auf den Prüfstand. Die Buchholzer arbeiteten einen ganzen Tag lang an der Zukunft ihrer Stadt, setzten Prioritäten wie den Ausbau des Mühlentunnels, Förderung des Radverkers, den genossenschaftlichen Wohnungsbau und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.
Die Jugendlichen wurden ebenfalls mit einbezogen und konnten ihre Wünsche äußern. Auch waren sie aufgerufen, sich an einem Kurzfilmwettbewerb zu beteiligen. In ihren drei Beiträgen wünschten sie sich beispielsweise, dass Buchholz grün bleibt und dass die Verkehrsprobleme gelöst werden. Den ersten Platz belegte die Film-AG des Albert-Einstein-Gymnasiums mit dem Film "Buchholz 2030" und erhielt dafür 500 Euro. 300 Euro für den zweiten Platz bekam das Team des "Sunset-Road-Film" für den Beitrag "Eine Frage des Blickwinkels", 200 Euro gingen an einen Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums an den Berufsbildenden Schulen für "Buchholz gewinnt den Gesundheitspreis 2030".
Laut Baudezernentin Doris Grondke dient die Einbeziehung der Bürger dazu, Vertrauen zu schaffen für die Arbeit von Verwaltung und Politik. Der Beteiligungsprozess wird fortgesetzt. Voraussichtlich im Sommer soll es eine zweite Bürgerwerkstatt geben.