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Canteleu Quartier in Buchholz: Das APB-Konzept überzeugt

So könnte das Multifunktions-Dienstleistungsgebäude am Fuße der Canteleubrücke aussehen (Foto: APB)

Hotel und Multifunktions-Dienstleistungsgebäude als Eckpunkte der neuen Bahnhofstraße

os. Buchholz. Der Weg für eines der wichtigsten Bauprojekte in Buchholz ist geebnet, jetzt ist die Politik am Zug: Die Solitärgebäude des Canteleu Quartiers sollen nach den Plänen des Hamburger Architektenbüros APB gebaut werden. Wie mehrfach berichtet, wollen das Buchholzer Unternehmen terra Real Estate und sein Projektpartner HOCHTIEF Infrastructure GmbH der Bahnhofstraße auf der Südseite der Bahnlinie Bremen-Hamburg auf rund 2,5 Hektar Fläche ein komplett neues Gesicht geben.
APB setzte sich im Architektenwettbewerb gegen drei Konkurrenten durch und erhielt ein einstimmiges Votum der Jury, in der zwei freie Architekten, zwei Vertreter der Stadt Buchholz sowie jeweils ein Vertreter der Investoren saßen. Im Gremium waren auch Lokalpolitiker sowie Bürger in die Entscheidungsfindung eingebunden. „Wir haben vier hochwertige Konzepte von professionellen Büros präsentiert bekommen. Das war klasse“, sagte Tari Van Noy, Pressesprecherin von terra Real Estate. Sie dankte der Buchholzer Baubehörde und der scheidenden Baudezernentin Doris Grondke und ihrem Team für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Durchführung des Architektenwettbewerbs und des gesamten Verfahrens.
Zentrale Hingucker im Konzept von APB sind die Eingangstore auf der Ost- und Westseite des Canteleu Quartiers. Im Osten, direkt an der Canteleubrücke, ist demnach ein mehrgeschossiges Multifunktions-Dienstleistungsgebäude vorgesehen, im Westen soll ein Hotel gebaut werden. „Es soll ein Zweisterne-Superior Budgethotel sein, mit dem wir nicht in Konkurrenz zu den bestehenden Hotels in der Innenstadt treten wollen“, erklärt Van Noy.
Auf den restlichen Flächen sind verschiedene Wohnnutzungen, u.a. Betreutes Wohnen für Senioren und Mikro-Wohnungen für Alleinstehende und Studenten, sowie Gastronomieangebote, Gewerbebetriebe und ein Ärztehaus vorgesehen. Was an welcher Position entsteht, soll nach Gesprächen zwischen Investoren und potenziellen Betreibern feststehen, die jetzt forciert werden sollen. Weiterhin eine Option ist ein kleiner Supermarkt in dem für Passanten durchlässigen Quartier. Geparkt werden soll in zwei Parkhäusern, die dies- und jenseits der Canteleubrücke gebaut werden sollen.
Das letzte Wort haben die Politiker. In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 16. August sollen sie über die Pläne diskutieren. Die Investoren hoffen, dass die Pläne die Zustimmung des Rates erhalten und der Bebauungsplan im November beschlossen wird, sodass die Bauphase
in den Jahren 2018 und 2019
erfolgen kann. Ziel ist es, am Ende mit dem Canteleu Quartier ein modernes, attraktives Stadtquartier zu schaffen.