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CDU Buchholz vs. Kreis-SPD: Offener Streit über Ostring

os. Buchholz. Die Ankündigung der Kreis-SPD, in der kommenden Planungsausschuss-Sitzung über die Herausnahme des Ostrings aus dem Regionalen Raumordnungsprogramm 2025 zu debattieren, zieht massive Kritik der Buchholzer CDU nach sich. In einem offenen Brief fordert CDU-Ortsvereinschef Christian Horend von der Kreis-SPD, das deutliche Votum des Ostring-Bürgerentscheids zu akzeptieren und nicht die Politikverdrossenheit zu befeuern.
Wie berichtet, hatten sich beim Bürgerentscheid fast 62 Prozent der Buchholzer für die Beibehaltung der Ostring-Verträge zwischen Stadt Buchholz und Kreis Harburg ausgesprochen.
Horend fordert von Prof. Dr. Jens-Rainer Ahrens, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, weitere Verzögerungen zum Ostring zu vermeiden und "im Sinne einer zielgerichteten Zusammenarbeit einen gemeinsamen Nenner für eine östliche Umfahrung zu finden."
Ahrens kontert den CDU-Vorstoß: Die Kreis-SPD sei weiter der Meinung, dass der Ostring keine Kreis-, sondern eine Erschließungsstraße sei. Er wolle abwarten, wie der Buchholzer Stadtrat auf das Votum des Bürgerentscheids reagiere. "Das Ergebnis des Rates - nicht des Bürgermeisters - werden wir würdigen und dann weitere Schritte ergreifen", sagt Ahrens. Im übrigen stehe man bei den Beratungen über das Regionale Raumordnungsprogramm ganz am Anfang.
• Der Kreis-Planungssausschuss kommt am Montag, 11. Februar, ab 15 Uhr im Kreishaus in Winsen zusammen.