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Chance für den Werbe-Pylon?

FDP beantragt Maßnahmen für Gewerbetreibende in Dibbersen / Bürgerinitiative will Bau verhindern

os. Buchholz. Im Streit um einen Werbe-Pylon für die Geschäftstreibenden in Dibbersen hat jetzt die FDP-Ratsfraktion die Initiative ergriffen: Die Stadtverwaltung soll nach dem Willen Möglichkeiten schaffen, die Unternehmen mit Werbemaßnahmen zu fördern. Dazu gehöre auch ein in der Höhe angemessener Werbe-Pylon, heißt es in dem Antrag der FDP. Die Verwaltung solle tätig werden, wenn für die Maßnahme die Änderung des gültigen Bebauungsplanes notwendig sei.
Hintergrund: Die Gewerbetreibenden in Dibbersen fürchten, dass nach Fertigstellung der neuen Umgehungsstraße "B75 neu" die Autofahrer an ihren Geschäften vorbeirauschen. Dadurch seien mehr als 120 Arbeitsplätze gefährdet. Zuletzt hatten die Initiatoren neue Standorte vorgeschlagen, an denen ein 20 bis 22 Meter hoher Pylon ausreichend sei. Kritiker wie Ortsbürgermeisterin Gudrun Eschment-Reichert (SPD) und CDU-Ortsvereinschef Christian Horend fürchten optische Beeinträchtigungen und "Lichtverschmutzung" durch die Werbe-Anlage.
"Wir wollen die Unternehmen und deren Mitarbeiter in Dibbersen halten und stützen", erklärt FDP-Fraktionschef Arno Reglitzky. Wer den Antrag pauschal ablehne, müsse klar bekennen, wie er es mit der Bestandsicherung von Firmen und der Sicherung von Arbeitsplätzen halte, so Reglitzky.
Um das Thema "Werbe-Pylon" geht es auch im Planungsausschuss am Mittwoch, 7. Mai, ab 18.30 Uhr in der Rathauskantine: Eine neue gegründete Bürgerinitiative gegen den "Werbe-Pylon" will Unterschriften an Bürgermeister Wilfried Geiger übergeben.
Zudem geht es im Ausschuss u.a. um mögliche neue Taxi-Stellplätze in der Buchholzer Innenstadt und den neuen Stadtmarketingverein.