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Dämpfer für Grondke: "Nein" zu Beratung von Grundstückseigentümern

os. Buchholz. Die Buchholzer Politik achtet viel stärker als früher auf die Finanzierbarkeit und den Sinn von Verwaltungsvorlagen. Das bekam Stadtbaudezernentin Doris Grondke im jüngsten Planungsausschuss zu spüren: Ihr Vorstoß zur "Innenentwicklung" der Buchholzer City wurde mehrheitlich abgelehnt.
Wie berichtet, wollte Grondke Eigentümern den Entwicklungpotenziale ihrer Grundstücke aufzeigen. Beobachter bezweifelten, dass die Grundstücksbesitzer diesen Rat überhaupt wünschen. Die Stadt sollte 107.000 Euro vorschießen, die Einnahmen aus der Förderung der Metropolregion hätte 75.000 Euro betragen. Die Politik sagte "Nein".
In die Haushaltsberatung des Finanzausschusses wurde die Umgestaltung des Kapellenumfeldes am Seppenser Friedhof geschoben. Die Politik ist sich einige, dass die Modernisierung dort kommen muss. Die Finanzierung von 191.000 Euro ist im knallengen Haushalt allerdings ungewiss.
Ebenfalls geschoben - und zwar in den Verwaltungsausschuss - wurde die Entscheidung, ob die Bürgermeister-Kröger-Straße in Sprötze beleuchtet wird. Zunächst soll geklärt werden, ob sich die Ortsräte in Trelde und Sprötze an der Finanzierung der 35.000 Euro teuren Maßnahme beteiligen.
Der Ausschuss empfahl dagegen mehrheitlich die von der FDP beantragte Umgestaltung der Fußgängerzone. Für 12.000 Euro sollen Teile des "Huckelpflasters" an der Breiten Straße ausgetauscht werden.
Mehrheitlich empfohlen wurde zudem ein 50.000-Euro-Zuschuss für den "Stadtmarketing-Verein". Damit soll das Stadtmarketing wieder angekurbelt werden. Wie berichtet, wurde Jutta Hiller, die im Stadtmarketing eine halbe Stelle besetzte, abgezogen, um beim Integrierten Stadtentwicklungkonzept (ISEK) mitzuarbeiten. Die Politiker mahnten an, sich bei den Gewerbetreibenden um eine Co-Finanzierung des Stadtmarketing-Vereins zu bemühen.