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Debatte um Macher: Dieckmann (Buchholzer Liste) kontert Becker (CDU)

"Das ISEK ist dringend notwendig": Dr. Martin Dieckmann (Buchholzer Liste) (Foto: archiv)
os. Buchholz. Die Diskussion um die Macher in der Buchholzer Politik geht in die nächste Runde. Auf den Vorwurf von CDU-Ratsherr Ralf Becker in Richtung Buchholzer Liste, die Verwaltung mit zu vielen Anfragen zu lähmen und keine langfristigen Ziele für die Entwicklung von Buchholz zu formulieren, meldet sich jetzt Dr. Martin Dieckmann von der Buchholzer Liste zu Wort. Wir veröffentlichen die Stellungnahme weitgehend im Wortlaut:
"Die Besorgnis von Ratsmitglied Arno Reglitzky (FDP) und seines „Verteidigers“ Ralf Becker (CDU) hinsichtlich eines Zuviel an externer Stadtplanung in Buchholz und der hiermit verbundenen Kosten überrascht: Sowohl das Mobilitätskonzept als auch das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) wurden einstimmig durch die Ratsvertreter beschlossen, Ersteres sogar auf Mitantrag von CDU/FDP. Dabei ist das ISEK auch dringend notwendig. Andere, vergleichbare Städte haben diesen Prozess längst hinter sich. Die Buchholzer Stadtentwicklungspolitik zeichnet sich hingegen seit vielen Jahren bestenfalls durch Planlosigkeit, schlimmstenfalls durch das wahllose Bedienen von Einzelinteressen aus. Im Idealfall kann es Millionenkosten aus fehlgeleiteter Stadtentwicklung ersparen und Fehlentwicklungen im Stadtbild und im Infrastrukturausbau verhindern. Die nicht unerheblichen Kosten in Höhe von ca. 50.000 Euro für externe Planung zzgl. eigener Kosten (Personal) sind also vergleichsweise gut angelegt. Nur zum Vergleich: In der vergangenen Wahlperiode hat der Buchholzer Steuerzahler z.B. allein den „Kletterturm“ von Blau-Weiss Buchholz, dessen Präsident Reglitzky ist, durch einen verlorenen Zuschuss mit ca. 190.000,- Euro subventioniert. Die populistische Besorgnis über zu viel externe Planungshilfe ist damit kaum nachvollziehbar. Vielleicht soll sie auch davon ablenken, dass CDU/FDP der Stadt mit dem immer noch halb leeren Gewerbegebiet Trelder Berg ein Millionenrisiko hinterlassen haben, das sich jetzt nach Übernahme der Grundstücke durch Buchholz von der Kreisentwicklungsgesellschaft realisiert? Auch so eine Fehlplanung der damaligen Ratsmehrheit."