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Den Radverkehr stärker fördern

Buchholzer Liste lud zu Workshop ein / Zahl der "Taxi-Mamis" auf dem Schulweg soll begrenzt werden

os. Buchholz. "Wir haben den Eindruck, dass das bisherige Engagement für den Radverkehr nicht ausreicht und die Notwendigkeit für eine stärkere Radverkehrsförderung bislang bei den Entscheidungsträgern der Stadtentwicklung, sei es Politik oder Verwaltungsspitze, noch nicht ausreichend verankert ist." Das sagt Peter Eckhoff, Ratsherr und Sprecher der Buchholzer Liste. Um den Radverkehr in Buchholz weiter zu stärken, lud die Buchholzer Liste jüngst interessierte Bürger zu einem Workshop ein.
Radfahren sei ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, da pro Kilometer, die statt mit dem Auto mit dem Rad zurückgelegt wird, 144 Gramm Kohlenmonoxid eingespart werde, so Eckhoff. Die Infrastruktur für den Radverkehr sei deutlich günstiger als für den Autoverkehr und verbrauche weniger Flächen. Die Teilnehmer des Workshops verständigten sich auf eine Fortsetzung ihrer Arbeit mit dem Ziel, eine lokale Arbeitsgruppe "Radverkehrsförderung" zu etablieren. Das nächste Treffen ist für Donnerstag, 26. November, ab 20 Uhr in den Räumen des NISA e.V. (Am Radeland 41) geplant. Wer mitmachen möchte, meldet sich unter info@buchholzer-liste.de an.
Aus dem Workshop resultieren bereits erste Anträge der Buchholzer Liste. So soll ab 2016 alle zwei Jahre ein Schulwettbewerb zur Radverkehrsförderung stattfinden. Ziel soll es sein, Schüler zum Radfahren zu bewegen und die Anzahl der "Taxi-Mamis" zu begrenzen, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren.